Probleme macht die Verbindung der beiden Parkteile.

Die Bagger gehören seit ein paar Wochen zum Alltag im Bavierpark. Im Bereich zwischen dem neu angelegten Spielplatz an der Ecke zur Bismarckstraße und der Gerberstraße wird hinter dem aufgestellten Baugitter die Erde ausgehoben und alles für die Neugestaltung des Bürgerparks vorbereitet.

Immer wieder bleiben Passanten stehen, um sich den Fortschritt bei den Arbeiten anzuschauen. Denn im September beziehungsweise Oktober soll nach den derzeitigen Planungen alles fertig sein. „Bisher gehen die Arbeiten planmäßig voran“, sagt Heinz-Peter Heffungs, der zuständige Amtsleiter der Stadt Erkrath.

Arbeiten an den Straßen werden aufwendiger und teurer

Probleme gibt es derzeit jedoch mit der Gerberstraße. Die soll so umgestaltet werden, dass die beiden Parkteile stärker miteinander verknüpft werden. „Wir wollen die Zäsur aufheben“, sagt Heffungs. Beim Aufschneiden der Straße stellten die Arbeiter jedoch fest, dass die Fahrbahn keinen vernünftigen Aufbau hat. Das bedeutet nun einen größeren Arbeitsaufwand und auch mehr Kosten. „Wir hoffen aber, dass wir das schnell in den Griff bekommen“, sagt Heffungs.

Bereits Anfang des Jahres hatten die vorbereitenden Arbeiten im Park begonnen. Für die Neuanlage von Vegetations- und Wegeflächen sowie die optische Öffnung des Parks mussten Bäume und Sträucher entfernt werden.

Im Zuge der Umgestaltung soll der Park im Herzen Alt-Erkraths schöner werden und künftig wieder dazu einladen, sich dort auch aufzuhalten. Zu diesem Zweck sollen am Hauptweg neue Bänke aufgestellt werden. Von den ehemals 20 Bänken waren zum Schluss nur noch zwei übrig geblieben. Neue Lampen sollen in der Zukunft dafür sorgen, dass der Park vor allem in den frühen Nachmittagsstunden im Winter nicht mehr im Dunklen liegt.

Die Anlage von Hochbeeten für farbenprächtige Blumen, die Asphaltierung der Wege inklusive der Anlage eines neuen Wegenetzes im Bereich des bisherigen quadratischen Platzes sollen den Bürgerpark zusätzlich optisch aufwerten. Im nächsten Frühjahr dann könnte der Park dann schon neu erblühen.

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