Polizei nahm drei Verdächtige in Dormagen fest. Auch in Langenfeld, Monheim und Duisburg könnten die Täter aus Osteuropa aktiv gewesen sein.

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Dormagen. Drei Osteuropäer haben offenbar mehrere Bankautomaten manipuliert, um durch dieses sogenanntes "Skimming" an die Bankdaten der Kunden zu kommen. Das Trio wurde in Dormagen festgenommen. Laut Polizei besteht  der Verdacht, dass die mutmaßlichen Täter auch in Langenfeld und Monheim kriminell aktiv waren. Dort waren in der Vergangenheit ähnliche Fälle gemeldet worden.

Ein Zeuge in Dormagen hatte am Samstag die Polizei alarmiert, weil ihm am Automaten eines Bankinstituts an der Kölner Straße aufgefallen war, dass sich die Abdeckung des Karteneinzugsschachts abnehmen ließ. Während die Polizeibeamten vor Ort den Sachverhalt aufnahmen, bemerkten sie in unmittelbarer Nähe des Geldinstituts einen grünen Opel Astra mit italienischen Kennzeichen.

Im Fahrzeug saßen drei Personen im Alter zwischen 21 und 26 Jahren, deren Wohnort sich im osteuropäischen Ausland befindet. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten zahlreiche Hinweise darauf, dass es sich bei den drei Festgenommenen um die Täter handelt. Die Osteuropäer wurden noch am gleichen Tag einem Haftrichter vor geführt und sitzen jetzt in Untersuchungshaft.Die Polizei rät beim Thema "Skimming" Bankkunden zur besonderen Aufmerksamkeit. Beim Bedienen von Geldausgabeautomaten in den Bankinstituten sollte man sehr genau auf Verdächtiges achten und im Zweifelsfall Verantwortliche des Geldinstituts oder die Polizei sofort informieren.

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