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Foto: Stefan Fries

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Ratingen. Im Mittelalter waren sie hoch angesehen: die Scherenschleifer. Ihr Handwerk stand in Ratingen in hoher Blüte, und gemeinsam mit der Zunft der Schmiede zählte man zeitweise über 100 Meister.

Beide Zünfte bestanden bereits im 14. Jahrhundert: Im ältesten Stadtbuch von 1362 wurden sie als "fraternitas fabrorum" und "provisores lapsorum" erwähnt. Dass Ratingen ein solches Zentrum der Schmiede und Schleifer wurde, hatte man Anger und Schwarzbach zu verdanken. Die beiden Bäche lieferten den zahlreichen Schleifkotten entlang der Bachläufe die Energie.

Ratinger Schneidwaren, vor allem Messer und Scheren, fanden überall Absatz und begründeten den Ruf der Stadt. Ratingen war in dieser Branche führend im Bergischen Land und auch darüber hinaus.

Quelle: Stadtarchiv, "Ratinger Straßennamen"

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