Wer sind eigentlich "die Hartz-IV-Empfänger", über die landauf, landab diskutiert wird, als wäre es eine ganz bestimmte Gattung Mensch? Im Kreis Mettmann sind es zurzeit etwa 30.000 Menschen in 17.000 Haushalten. Und sie alle haben ihre ganz eigenen Geschichten, Probleme, Bedürfnisse und Perspektiven. Und deshalb sollten sie auch das Recht auf eine möglichst individuelle Behandlung haben.

Sicherlich geht es nicht anders, als ihre Unterstützung in Regelsätzen zu ordnen, um ihnen Sicherheit und allen Gleichbehandlung zu gewährleisten. Doch ihre ganz individuelle Situation darf dabei nicht aus den Augen verloren werden.

Und dabei sind nicht nur die Arge-Mitarbeiter gefordert, sondern alle in ihren zwischenmenschlichen Beziehungen: An Schulen, in Vereinen und in der Nachbarschaft kann zumindest dort, wo es um Kinder aus armen Familien geht, viel Druck genommen werden. Und da ist es auch egal, ob die Betroffenen Hartz IV bekommen oder nicht.

 

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