Die Mettmannerin Agnes Steinjan hegt und pflegt die Beete rund ums „Herrenhaus“.

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Sie verwandelt vernachlässigte Flecken in ein blühendes Stück Land: Agnes Steinjan.

Sie verwandelt vernachlässigte Flecken in ein blühendes Stück Land: Agnes Steinjan.

Stefan Fries

Sie verwandelt vernachlässigte Flecken in ein blühendes Stück Land: Agnes Steinjan.

Mettmann. Ihre Freunde und Nachbarn hatte Agnes Steinjan bereits beschenkt - mit selbst gezüchteten Pflanzen. Aber die Blumen in ihrem Garten wuchsen weiter und weiter. "Ich wusste nicht mehr, wohin damit", schildert die Hobbygärtnerin die explosionsartig sprießende Natur hinter ihrem Haus. "Da lag es nahe, in der benachbarten Schule mal nachzufragen, ob was Blühendes gebraucht wird." Dankend nahm die städtische Grundschule Herrenhauser Straße das Angebot an. Und so bepflanzt Agnes Steinjan seit dem Vorjahr die Beete rund um die Schule.

Verwilderte Ecken, Disteln und Brennnesseln gehören nun der Vergangenheit an. Stück für Stück erbuddelt sich Agnes Steinjan die vernachlässigten Fleckchen Erde, um sie in ein blühendes Stück Land zu verwandeln. "Die Kinder finden das toll", erzählt die 52-jährige Mutter eines Sohnes (14). "Vor allem die Jungen freuen sich, wenn sie Walderdbeeren und Ähnliches entdecken."

Überzeugt ist die Teilzeit-Bankerin auch von ihrer Vorbildfunktion: "Es ist wichtig, Kindern zu demonstrieren, wie viel Spaß Arbeit machen kann, die nicht bezahlt wird."

Von allerlei Gartenbüchern inspiriert, hat die experimentierfreudige Mettmannerin schon einen Plan fürs nächste Beet: Empfindlichere, besondere Pflänzchen will sie setzen. Denn das höher gelegene, eingezäunte Beet kann nicht so leicht zertrampelt werden.

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