Der Lastwagen wäre direkt auf die Rohre gefallen.

Kreis Mettmann. Es ist nicht passiert. Der Lastwagen, dessen Fahrer am Mittwoch Morgen auf der A 3 die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hat, ist nicht von der Brücke gestürzt. Er hat die Leitplanke durchbrochen und ist auf der Fahrbahn stehengeblieben. Punkt.

Nicht ganz, denn das konjunktive „Wenn“ dieses Unfalls führt in eine Dimension, die weit über die Gefährdung des Fahrers hinausgeht: Wäre der Lastwagen von der Brücke gestürzt, er hätte mit seinem tonnenschweren Gewicht direkt die Rohre der CO-Pipeline getroffen.

„Das zeigt, dass Fälle, die für nicht möglich angenommen werden, durchaus eintreffen können“, sagte gestern auf Nachfrage Niels Hanheide, Dezernent für Recht und Ordnung beim Kreis Mettmann. Der Aufprall des Lastwagens hätte die Rohre der Pipeline zerstört – im Betrieb wäre das tödliche Gas ausgeströmt.

Der Unfall am Mittwoch habe die grundsätzlichen Bedenken bestätigt, „die Pipeline nicht über weite Strecken, durch Wohngebiete und in der Nähe dicht befahrener Straßen verlaufen zu lassen“, sagte Hanheide. aram

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