Der Verein wollte vom Velberter Baudezernenten und vom Kreis Mettmann wissen, wie der Planungsstand ist.

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Die geplante Streckenführung der Circle Line: Vor allem Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath sollen durch die Niederbergbahn wieder angeschlossen werden. Offen ist nur die Finanzierungsfrage. (Grafik: Archiv)

Die geplante Streckenführung der Circle Line: Vor allem Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath sollen durch die Niederbergbahn wieder angeschlossen werden. Offen ist nur die Finanzierungsfrage. (Grafik: Archiv)

Die geplante Streckenführung der Circle Line: Vor allem Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath sollen durch die Niederbergbahn wieder angeschlossen werden. Offen ist nur die Finanzierungsfrage. (Grafik: Archiv)

Kreis Mettmann. "Der Kreis steht zur Circle Line, aber die Finanzierung ist weiterhin offen" - so umschrieb Andres Wendenburg den derzeitigen Entwicklungsstand im Rahmen seines Besuchs beim Verein "Pro Niederbergbahn".
 
Der neue Velberter Baudezernent bezog auf Einladung des Vorsitzenden Wolfgang Werner Stellung zu dem seit längerem auf der Stelle tretenden Projekt.

Als langjähriger Ticket-2000-Nutzer brach der ehemalige Leiter der Solinger Stadtbauplanung eine Lanze für den ÖPNV. Angesichts einer hohen Motorisierungsrate dürften diejenigen nicht vergessen werden, die auf Busse und Bahnen angewiesen sind, auch sie müssten mobil bleiben. Wendenburg fasste für die Niederbergbahn - also den Abschnitt zwischen Aprath und Kettwig/Hösel - den aktuellen Stand zusammen.

Die Trassen werden nach und nach gekauft

Während die Heiligenhauser die Trasse auf ihrem Stadtgebiet bereits gekauft haben, findet in Velbert gerade die Festschreibung als Bahntrasse im neuen Flächennutzungsplan statt.
 
Darüber hinaus haben die Technischen Betriebe die Bahnentwicklungsgesellschaft (BEG) um ein Angebot für den Kauf der Trasse ersucht. Zur Zeit werden dazu die Brückenbauwerke erfasst und begutachtet, erläuterte Wendenburg. Ein konkretes Angebot werde bis Ende des Jahres erwartet.
 
Auch in Wülfrath gebe es einen positiven Ratsbeschluss zur Niederbergbahn. Wichtig ist dem Velberter Dezernenten eine kostengünstige, provisorische Nutzung etwa als Radwanderweg, wie er in Velbert derzeit geplant und in Heiligenhaus bereits auf einem Teilabschnitt realisiert wurde.
 
Dabei gehe es darum, die Trasse ins Bewußtsein der Bevölkerung zu bringen.

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