Dank der Kurzarbeit konnten Jobs erhalten bleiben.

Mettmann. Der Kurzarbeit sei dank: "Sie hat uns bislang vor einem Verlust von mehreren tausend Arbeitsplätzen in unserer Region bewahrt", sagte gestern Peter Jäger, der Chef der Agentur für Arbeit Düsseldorf, bei der Präsentation der neuesten Arbeitsmarktzahlen. "Wie lange dieser Beschäftigungsdamm aber noch hält, ist von der weiteren konjunkturellen Entwicklung abhängig."

Im Kreisgebiet ohne den Nordkreis mit den Städten Velbert, Wülfrath und Heiligenhaus erhöhte sich die Arbeitslosenquote im Jahresvergleich von 6,7 auf 7,3 Prozent, was einem Plus von 1100 Personen entspricht. Im Geschäftsstellenbezirk Mettmann beträgt die Quote aktuell 8,2 Prozent (Ende 2008: 7,2 Prozent), in Ratingen blieb sie mit 6,2 Prozent konstant. Im Geschäftsstellenbezirk Hilden sind 6,7 Prozent (5,9)arbeitslos gemeldet, im Bezirk Langenfeld 6,5 (5,8).

"Für den Arbeitsmarkt in Niederberg verlief das Jahr der globalen Wirtschaftskrise besser als noch zu Beginn erwartet", zog auch Martin Klebe, der Leiter der Agentur für Arbeit Wuppertal, in dessen Zuständigkeit der Nordkreis gehört, eine positive Bilanz. "Durch die hohe Nutzung der Kurzarbeit konnte Arbeitslosigkeit vermieden werden."

5997 sind in Wülfrath, Velbert und Heiligenhaus ohne Beschäftigung

Die Quote in Wülfrath, Velbert und Heiligenhaus stieg im Vergleich zum Januar 2009 von 7,9auf heute 8,7 Prozent. Insgesamt sind in den drei Städten 5997 Frauen und Männer ohne feste Beschäftigung. Davon werden aktuell 2130 von der Arge Velbert betreut, 3867 von der Arge ME-aktiv.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer