Es war lange kalt, aber nur selten glatt: Der Verbrauch lag noch niedriger als im Vorjahr, die Kosten bei rund 87 000 Euro.

Streusalz
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Die Zahlen sagen alles: Bei einem Verbrauch von 4500 Tonnen lag der größte Salzeinsatz im Winterdienst in der Stadt, den die Gesellschaft für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft Krefeld (GSAK) jemals verbucht hat. Das war in der kalten Jahreszeit von 2012 auf 2013. Bei der aktuellen Bilanz kommt das Unternehmen diesmal auf lediglich 1451 Tonnen Streumittel, die verbraucht wurden. Das sind noch einmal weniger als in der ebenfalls milden Saison 2016/2017 mit 1518 Tonnen.

30 Einsatztage gab es für die 60 Mitarbeiter im Räumdienst

Von einem „entspannten Winter“ spricht GSAK-Chef Wilfried Gossen bei insgesamt 30 Einsatztagen (im Vorjahr: 26).

Allerdings sei eine Besonderheit in diesem Jahr die lange Kältephase gewesen. Noch Ende März waren die Winterdienstmitarbeiter unterwegs. „Die Kollegen sind froh, dass es vorbei ist“, sagt Gossen mit Blick auf die nächtlichen Bereitschaftsdienste, die immer dann nötig werden, wenn die Vorhersagen zweier von der GSAK abonnierter Wetterdienste Glättegefahr beinhalten.

60 seiner Leute fahren bei Eis und Schnee raus, um nach drei Prioritäten zunächst die Hauptverkehrsstraßen wie Nassauer Ring oder Untergath, dann kleinere Straßen und zuletzt die Nebenstraßen und Sackgassen zu räumen und zu streuen. Bei rund 87 000 Euro liegen die Kosten für das in den vergangenen Monaten aus den Lagerhallen entnommene Salz. In den beiden Gebäuden – eines wurde 2013 nach dem extrem harten Winter gebaut – ist Platz für insgesamt 2300 Tonnen, damit ist die GSAK nicht mal ansatzweise an die Grenzen ihrer Vorräte gekommen. Die könnte das Unternehmen durch Lieferverträge bei Bedarf zwar jederzeit im Winter aufstocken. „Aber im Sommer ist es preiswerter“, erläutert Wilfried Gossen.

Aktuell werden nun erst einmal alle Fahrzeuge, die im Einsatz waren, gewartet und vor allem vom aggressiven Salz befreit.

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