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Die Polizei musste ein Autofahrer nach einem Unfall selbst holen, Zeugen wollten lieber Schmerzensgeld. (Archiv

Die Polizei musste ein Autofahrer nach einem Unfall selbst holen, Zeugen wollten lieber Schmerzensgeld. (Archiv

dpa

Die Polizei musste ein Autofahrer nach einem Unfall selbst holen, Zeugen wollten lieber Schmerzensgeld. (Archiv

Krefeld. Einer "strafrechtlichen Überprüfung" ihres Verhaltens durch die Polizei haben sich mehrere Unfallzeugen in der Neujahrsnacht ausgesetzt. Ein Autofahrer (35) aus Krefeld war gegen 2.55 Uhr beim Abbiegen vom Birkschenweg in die Hülser Straße leicht mit einem 53-jährigen Fußgänger kollidiert, der in einer Gruppe die Straße überquert hatte. Die Zeugen forderten nun Bares als Schmerzensgeld - die Polizei könne man aus dem Spiel lassen. Doch der 35-Jährige verständigte selbst die Polizei. Und die stellte fest, dass die Prellung des Oberschenkels nicht der ärztlichen Behandlung bedurfte. Der Autofahrer sei "vorbildlich nüchtern" gewesen.

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