Premiere: Im Circus Universal Renz wäscht eine echte Elefantendame den Zuschauern den Kopf.

Tierlehrer Eli Laforte bittet seine dressierten Hunde in die Manege – ein weiterer Höhepunkt bei der Vorstellung des Circus Universal Renz.
Tierlehrer Eli Laforte bittet seine dressierten Hunde in die Manege – ein weiterer Höhepunkt bei der Vorstellung des Circus Universal Renz.

Tierlehrer Eli Laforte bittet seine dressierten Hunde in die Manege – ein weiterer Höhepunkt bei der Vorstellung des Circus Universal Renz.

Dirk Jochmann

Tierlehrer Eli Laforte bittet seine dressierten Hunde in die Manege – ein weiterer Höhepunkt bei der Vorstellung des Circus Universal Renz.

Krefeld. Noch ist das Zelt auf dem Sprödentalplatz in Schwarz gehüllt. Dem Gemurmel folgt Stille. Nach einem kurzen Willkommensgruß geht im Circus Universal Renz die Vorstellung los - nicht wie gewöhnlich mit Clowns, die die Manege unsicher machen, sondern direkt mit einer der Attraktionen: der Raubtierdressur.

"Beim Gebrüll der Tiger bin ich richtig zusammengezuckt."

Sarah (5), Zirkusbesucherin

Direktor Daniel Renz selbst stellt sich den fünf Raubkatzen. Majestätisch stolzieren sie durch die Manege und fixieren die Zuschauer mit ihren eisigen blauen Augen. "Beim Gebrüll der Tiger bin ich richtig zusammengezuckt", erzählt die fünfjährige Sarah. Aber Angst habe sie nicht gehabt. Das braucht sie auch nicht, denn Renz hat seine Tiere im Griff. Sie gehorchen jedem Kommando. Nur beim Verlassen der Manege lassen sie sich zweimal bitten - oder mit einer Roten Karte vom Platz schicken.

Ein Zirkus ohne Clown ist unvorstellbar, und deswegen darf er auch bei Renz nicht fehlen. Der ungarische Clown Pom-Pom bringt durch seine zerstreute Art nicht nur die jungen Zuschauer zum Lachen. Für sein "Concerto" sucht sich Pom-Pom vier Opfer aus dem Publikum aus und stellt seine Band zusammen. Als würden sie schon ewig musizieren, spielen die Zuschauer mit Leichtigkeit auf ihren Luft-Instrumenten.

Eine weitere Attraktion ist Eli Laforte mit seinem Haustier-Zirkus. Dressierte Hunde und Ziegen springen ohne große Mühe durch Ringe oder hüpfen fröhlich von Bock zu Bock.

Doch nicht nur diese vier Zuschauer bekommen ihr Fett weg, besonders hart trifft es einen Familienvater aus St. Hubert. Die indische Elefantendame Maja demonstriert an ihm ihre Rasierkünste. Großzügig verteilt sie den Rasierschaum über den ganzen Kopf und pustet ihm danach eine Rüsselladung Wasser ins Gesicht. Hinter der Bühne wird das Opfer wieder feingemacht, und für die Familie gibt es Popcorn.

Vorstellungen finden jeweils um 15.30 Uhr und um 19.30 Uhr statt, am Sonntag um 11 und um 15.30 Uhr. Am Montag, 26. Januar, ist keine Aufführung.

Karten kosten zwischen 15 und 30 Euro. Telefonische Kartenbestellung unter 0174 - 853 53 07.

Wenig später sorgen die Seilakrobaten für Schrecksekunden. Auch das Duo Tagal begibt sich hoch in die Luft. Mit Grazie zeigen die zwei Artistinnen die Kunst des Luftrings.

Auch wenn die Manegenkünstler in dem Zelt auf dem Sprödentalplatz jede Menge waghalsige Kunststücke vollführen - den kleinen Zuschauern haben die Tiere am besten gefallen. "Die Tiger sind richtig cool", sagt der siebenjährige Noah.

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