Eckart Preen hofft, dass XCMG weitere Interessenten nach Krefeld lockt.

Wirtschaftsförderung
Der Europapark Fischtenhain: Hier baut gerade die chinesische Firma XCMG und weiterer Zuwachs steht schon in Aussicht. Archivbild

Der Europapark Fischtenhain: Hier baut gerade die chinesische Firma XCMG und weiterer Zuwachs steht schon in Aussicht. Archivbild

NN

Der Europapark Fischtenhain: Hier baut gerade die chinesische Firma XCMG und weiterer Zuwachs steht schon in Aussicht. Archivbild

Krefeld. Der Verkauf von rund 16 000 Quadratmeter an die chinesische Firma XCMG für den Bau ihrer Europazentrale in Fichtenhain war für Eckart Preen das absolute Highlight im vergangenen Jahr. Zwar war der Verkauf von Flächen in Quadratmetern gerechnet 2011 niedriger als 2010. Aber auf die Ansiedlung der Chinesen setzt der Chef der Wirtschaftsförderung (WFG) große Hoffnung.

Denn der weltweit führende Baumaschinenhersteller, der mittlerweile den ersten Spatenstich getan hat, könnte Türöffner für weitere interessierte Firmen aus China sein. „Ich könnte mir vorstellen, dass da noch einiges hinterher kommt – sowohl durch die Firma selbst, als auch durch die Tatsache, dass wir jetzt einen Fuß in der Tür de chinesischen Marktes haben. Das ist ein Referenzprojekt“, sagt Preen, der bereits im November mit einer Delegation des Oberbürgermeisters in die Region reist, aus der die Firma kommt (Xuzhou).

WFG hat türkische Firmen aus Kayseri im Blick

Große Hoffnung setzt Preen aber auch auf die Türkei. „Das ist das China Europas“, ist er überzeugt und verweist auf die Boomregion um die Krefelder Partnerstadt Kayseri. „Da bestehen gute Kontakte, das kann sich entwickeln“, sagt Preen. Erst kürzlich sei eine Delegation aus der Stadt hier gewesen, um sich an der Hochschule über das duale Studium zu informieren.

Weitere erfreuliche Nachrichten konnte die WFG in den vergangenen Wochen und Monaten mit dem Startschuss für den Autohof an der A 44 und dem Umzug des Labels Ambiente von Mönchengladbach in den Campus Fichtenhain verbuchen. Aber auch der Verbleib des ehemaligen Ringfeder-Unternehmens und das Bekenntnis zum Standort durch das wfk-Forschungsinstitut freut den Wirtschaftsförderer.

Und weitere gute Nachrichten zeichnen sich ab: Eine Firma, die noch nicht genannt werden will, hat sich im Europark Fichtenhain B eingekauft, und ein bereits im Uerdinger Norden ansässiges Unternehmen will expandieren. Auch hier ist der Grundstücksverkauf bereits perfekt. „Damit ist Uerdingen so gut wie ausverkauft, sagt Preen.

Umso wichtiger ist die Ausweisung neuer Gewerbeflächen. Zusammen mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) will die WFG in Kürze den Startschuss geben für eine umfangreiche Befragung der Unternehmen nach ihrem Platzbedarf.

Dies könne auch eine Argumentationshilfe sein, wenn in Kürze der neue Flächennutzungsplan der Stadt Krefeld mit der Bezirksregierung abgestimmt werden muss. „Mit der Stadtverwaltung gab es eine gute Zusammenarbeit. Jetzt müssen wir sehen, dass das auch so umgesetzt wird. Die Unternehmerwünsche können dabei eine Argumentationshilfe sein, ist sich Preen sicher.

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