Laut IHK bleibt die Wirtschaft in der Region auf Wachstumskurs - den Unternehmen gehen aber die Fachkräfte aus.

IHK, Eröffnung neues Weiterbildungszentrum, Nordwall; Jürgen Steinmetz
Der Mangel an Fachkräften ist laut Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, besorgniserregend.

Der Mangel an Fachkräften ist laut Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, besorgniserregend.

Bischof, Andreas (abi)

Der Mangel an Fachkräften ist laut Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, besorgniserregend.

„Die Wirtschaft in der Region Düsseldorf/Mittlerer Niederrhein bleibt auf Wachstumskurs, aber den Unternehmen gehen die Fachkräfte aus“, fasst Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, das Ergebnis der jüngsten Konjunktur-Umfrage der IHK in Düsseldorf und am Niederrhein zusammen. Auch die Betriebe aus Krefeld melden eine gute Lage. An der Umfrage haben sich knapp 700 Unternehmen mit zusammen 65 000 Beschäftigten beteiligt.

„Wie uns die Unternehmen melden, hat der Fachkräftemangel in besorgniserregender Weise zugenommen“, beschreibt Steinmetz die Kehrseite der guten Konjunktur. Personal und Maschinen sind zwar sehr gut ausgelastet, der Fachkräftemangel hindere jedoch immer mehr Betriebe daran, zusätzliches Personal einzustellen. Rund zwei Drittel der Befragten haben aktuell Personalbedarf, den davon 56 Prozent nicht zeitnah decken können, so das Ergebnis.

Zwei von drei Unternehmen gaben an, dass ihre Belegschaft höher belastet sei. Jeder Vierte erwartet weiter steigende Arbeitskosten. „Fast jeder zweite Betrieb befürchtet, bei anhaltendem Fachkräftemangel sein Wachstumspotenzial nicht ausschöpfen zu können, und rund jeder dritte, sein Angebot einschränken oder Aufträge ablehnen zu müssen“, hebt Steinmetz hervor.

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