Die Volksbank Krefeld ist mit dem Jahr 2011 zufrieden. In Kürze Fusion mit Brüggen-Nettetal.

Bilanz
Vorstandsvorsitzender Klaus Geurden (r.) und Vorstand Stefan Rinsch präsentieren das jüngste Modell der neuen Volksbank-Zentrale.

Vorstandsvorsitzender Klaus Geurden (r.) und Vorstand Stefan Rinsch präsentieren das jüngste Modell der neuen Volksbank-Zentrale.

Andreas Bischof

Vorstandsvorsitzender Klaus Geurden (r.) und Vorstand Stefan Rinsch präsentieren das jüngste Modell der neuen Volksbank-Zentrale.

Krefeld. Im Vorjahr wurde an der Milliardengrenze gekratzt, jetzt ist die Bilanzsumme der Volksbank Krefeld zum Ende des Geschäftsjahres 2011 auf 1,01 Milliarden Euro gewachsen – ein Plus um 4,3 Prozent. Dementsprechend gut aufgelegt war Vorstandsvorsitzender Klaus Geurden gestern auf der Bilanzpressekonferenz und zog das Fazit: „Positive Zahlen, gute Stimmung, klare Ziele.“

Neben den Zahlen zur Bilanz  betonten Geurden und Vorstandskollege Stefan Rinsch, dass bei der Volksbank Krefeld im von den Vereinten Nationen für 2012 ausgerufenen internationalen Jahr der Genossenschaften die Zeichen auf Wachstum gesetzt seien – „und das in einem schrumpfenden Markt mit knochenhartem Wettbewerb“. Die bodenständige und solide Arbeit sei nicht nur von den Kunden, sondern auch von den Ratingagenturen erkannt worden: „Als einzige Bankgruppe in Deutschland erhielt die genossenschaftliche Finanzgruppe ein besseres Rating.“

Geurden und Rinsch wiederholten noch einmal den Zeitplan für den Neubau an der St.-Anton-Straße, wobei zurzeit das alte Papst-Johannes-Haus von innen geräumt und entkernt wird. In der zweiten Märzhälfte folgt der Abriss, auch der Häuser an Dionysius- und Schwambornplatz. Im April kommen die Tiefbauer und heben die Baugrube aus. Ende Juni wird mit dem Bau der zweigeschossigen Tiefgarage begonnen, es folgt der viergeschossige Hochbau. Bezugsfertig soll die neue Volksbank mit Bäckerei/Café im ersten Quartal 2014 sein. Gesamtinvestition: 27 Millionen Euro.

Vertreterversammlungen entscheiden über Fusion im April

Breiten Raum nahm am Freitag auch die geplante Fusion mit der Volksbank Brüggen-Nettetal ein. Zusammengearbeitet auf verschiedenen Feldern wird schon seit sechs Jahren, jetzt soll fusioniert werden. „Auch das Jahr 2012 bringt uns weiter nach vorn“, sagt Geurden und spricht von großer Zustimmung der Mitglieder und Kunden zur Fusion. Formal müssen die Vertreterversammlungen zustimmen: am 17. April beim Nachbarn, am 23. April in Krefeld. Nach der Fusion bleiben alle dortigen neun Geschäftsstellen und Arbeitsplätze erhalten, ein Austausch der Mitarbeiter ist nicht vorgesehen. Die Volksbank Brüggen-Nettetal (130 Mitarbeiter, 11 000 Mitglieder, Bilanzsumme 546 Millionen Euro) wird ihren Namen behalten, der Verwaltungssitz wird Krefeld. Stimmen die Vertreter zu, wird der Vorstand bestehen aus Klaus Geurden und Stefan Rinsch (Krefeld) sowie Christoph Gommans und Wilhelm Struck (Brüggen-Nettetal).

Bilanzsumme Erstmals ist die Bilanzsumme der Volksbank Krefeld über die Milliardengrenze gesprungen. Sie wuchs um 4,3 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro.

Kunden und Konten Die Zahl der Kunden zum Ende des Geschäftsjahres liegt bei 61 476. Um 217 gewachsen ist die Zahl der Privatgirokonten: Sie liegt bei 28 138.

Einlagen Um 4,8 Prozent gestiegen sind die Kundeneinlagen von 748 Millionen auf jetzt 784 Millionen Euro Das betreute Kundenvolumen liegt jetzt bei 1,294 Milliarden Euro (plus 1,9 Prozent).

Kredite Die Kredite an Kunden sind um 3,2 Prozent auf jetzt 521 Millionen Euro gestiegen.

Mitglieder Die Volksbank hat aktuell 27 757 Eigentümer sprich Mitglieder.

Mitarbeiter Insgesamt hat die Volksbank jetzt 217 Mitarbeiter, fünf mehr als im Vorjahr. Davon sind 21 Auszubildende, zwei mehr als im Vorjahr.

Spenden und Sponsoring Vereine und Institutionen haben im Geschäftsjahr von 192 000 Euro profitiert, die von der Volksbank als Spenden und Sponsering für 392 Projekte gezahlt wurden. Das sind 35 000 Euro mehr als im Vorjahr.

www.vobakrefeld.de
 

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