Vom Sprödental aus fahren Busse auf sechs Touren zu den Firmen. Anmelden können sich die Bürger ab sofort per Internet.

Industrieserie: Siempelkamp
Funkensprühen für die Gäste: Bei der Langen Nacht der Industrie macht in diesem Jahr auch wieder das Unternehmen Siempelkamp mit.

Funkensprühen für die Gäste: Bei der Langen Nacht der Industrie macht in diesem Jahr auch wieder das Unternehmen Siempelkamp mit.

Jochmann, Dirk (dj)

Funkensprühen für die Gäste: Bei der Langen Nacht der Industrie macht in diesem Jahr auch wieder das Unternehmen Siempelkamp mit.

Krefeld. Wenn in der Siempelkamp-Gießerei bei Abstich und Abguss des Flüssigeisens Applaus aufbrandet, wenn Besucher bei Siemens durch fabrikneue Schienenfahrzeuge spazieren – dann ist „Lange Nacht der Industrie“. Am Donnerstag, 23. Oktober, steigt die Nacht bereits zum vierten Mal in der Region Rhein-Ruhr und somit auch in Krefeld.

Alle Bürger haben dann die Chance, Industrie zu erleben und hinter die Kulissen spannender Unternehmen zu blicken. Anmelden, teilt die IHK Mittlerer Niederrhein jetzt mit, können sich Interessierte ab sofort per Internet.

Mit dieser Veranstaltung möchten die Initiative Zukunft durch Industrie als Träger der Veranstaltung sowie fünf Industrie- und Handelskammern und die Industriegewerkschaften als Mitträger zeigen, wie moderne und zukunftsfähige Industrie in der Region Rhein/Ruhr funktioniert. Organisiert wird die Nacht im Auftrag der Initiative und der IHKs bundesweit von „Prima Events“ mit Sitz in Hamburg. Die Schirmherrschaft hat Landeschefin Hannelore Kraft übernommen.

Teilnehmer: Vom Mittelständler bis zum Weltkonzern

Industriebetriebe – vom Mittelständler bis zum Weltkonzern, von der bekannten Marke bis zum „Hidden Champion“ – öffnen ihre Tore und präsentieren sich, ihre Technologien, Arbeitsprozesse und Produkte. Die Besucher lernen spannende Produktionsstätten und Arbeitsplätze in der Industrie näher kennen. Die Unternehmen zeigen sich der Öffentlichkeit als wichtige Bestandteile der Region und als attraktive Arbeitgeber und Ausbilder.

Die organisierten Bus-Touren – 39 sind es in der Region Rhein-Ruhr, zu der auch Krefeld mit sechs Touren zählt – sind für die Teilnehmer kostenlos. Durch Präsentationen, Rundgänge und Dialoge erleben Schüler, Studierende, Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchende, Berufstätige vom Helfer bis zum Akademiker und allgemein interessierte Menschen Industrie – anschaulich, authentisch, „zum Anfassen“.

Die Touren in der Region Krefeld sind organisatorisch eingebunden in die der Region Rhein-Ruhr (insgesamt 39 Touren). Für Krefeld (und unmittelbare Umgebung) sind es die Touren 25 bis 30; Startpunkt für die Busse ist der Sprödentalplatz. Besucht werden pro Tour zwei Unternehmen.

Tour 25 Da werden die Firmen ATR und Siemens angefahren
Tour 26 Dornbusch Gravuren (Kempen) und Siempelkamp
Tour 27 Currenta und Kreis Weseler Abfallgesellschaft
Tour 28 Allma Volkmann und Niersverband
Tour 29 Andritz Küsters und Deutsche Bahn
Tour 30 Cargill und Gemo

Zwei Unternehmen werden je Tour angefahren. Die Busfahrten starten von einem oder mehreren zentralen Startorten und enden dort auch wieder. In Krefeld ist dies der Sprödentalplatz. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr und endet um etwa 22.30 Uhr.

Angesprochen sind an Industrie interessiere Menschen, prinzipiell ab 14 Jahren (es gibt aber Ausnahmen, etwa erst ab 16 oder 18 Jahren).

Besucher können industrielle Produktion live erleben

„Die Besucher der Vorjahre waren erstaunt über die in Krefeld hergestellten Produkte und darüber, welche bedeutende Rolle die Industrieunternehmen an Rhein und Ruhr auf den Weltmärkten spielen“, sagt Bernd Diener, Standortleiter Evonik Industries und einer der Sprecher von „Zukunft durch Industrie – Initiative Krefeld“.

Ralf Köpke, Vorsitzender des DGB-Stadtverbandes Krefeld und ebenfalls einer der Sprecher: „Es freut mich sehr, dass auch in diesem Jahr wieder viele Unternehmen aus Krefeld mitmachen und Bürger die Gelegenheit haben werden, industrielle Produktion live zu erleben.“

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