Fast mit dem halben Kabinett flog Angela Merkel nach Jekaterinburg, um mit der russischen Staatsspitze Gespräche zu führen. Für Siemens geht es bei dem Besuch mit großer Delegation auch um einen Großauftrag.

Der Desiro soll die Olympiagäste 2014 nach Sotschi bringen. Für Siemens wäre das ein großer Auftrag, der zum Teil in Krefeld abgearbeitet werden würde.
Der Desiro soll die Olympiagäste 2014 nach Sotschi bringen. Für Siemens wäre das ein großer Auftrag, der zum Teil in Krefeld abgearbeitet werden würde.

Der Desiro soll die Olympiagäste 2014 nach Sotschi bringen. Für Siemens wäre das ein großer Auftrag, der zum Teil in Krefeld abgearbeitet werden würde.

Siemens

Der Desiro soll die Olympiagäste 2014 nach Sotschi bringen. Für Siemens wäre das ein großer Auftrag, der zum Teil in Krefeld abgearbeitet werden würde.

Jekaterinenburg/Krefeld. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und  Russlands Präsident Dmitri Medwedew wollen eine enge Partnerschaft ihrer Länder festklopfen. Merkel flog am Mittwoch zu den deutsch- russischen Regierungsgesprächen nach Jekaterinburg am Ural. Konflikte zwischen Deutschland und Russland stehen nicht auf der Tagesordnung, auch wenn Merkel die Frage der Menschenrechte ansprechen will.

Allerdings geht es bei dem Treffen auch um Wirtschaftskontakte. Siemens sowie die russische Staatsbahn RZD und die Moskauer Firma Aeroexpress wollen im Beisein von Merkel und Medwedew auch den Bau von mehr als 200 Zügen für Russland vereinbaren. Ein RZD-Sprecher bestätigte die geplante Unterzeichnung eines Memorandums.

Laut der Agentur Interfax will Russland im Lauf der kommenden zehn Jahre 240 Regionalzüge für 2,6 Milliarden Euro bestellen. Die Züge vom Typ Desiro sollen zum Teil im Siemens-Werk in Krefeld gebaut werden. 54 von ihnen sollen bei den Olympischen Winterspielen 2014 im Schwarzmeerort Sotschi fahren. dpa/Red

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer