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Die Chancen für Bewerber um einen Ausbildungsplatz steigen. Allerdings ist die Lage schlechter als vor einem Jahr.

Die Chancen für Bewerber um einen Ausbildungsplatz steigen. Allerdings ist die Lage schlechter als vor einem Jahr.

dpa

Die Chancen für Bewerber um einen Ausbildungsplatz steigen. Allerdings ist die Lage schlechter als vor einem Jahr.

Krefeld. Noch immer fehlen Ausbildungsstellen, doch die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage wird langsam kleiner, meldet die Agentur für Arbeit in ihrem Ausbildungsmarktbericht. Noch im April gab es bei den gemeldeten Ausbildungsstellen ein Minus von
knapp 21 Prozent.

Doch im Mai hat sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt leicht verbessert, allein in diesem Monat gingen 216 Ausbildungsstellangebote bei der Krefelder Agentur für Arbeit ein. Insgesamt wurden von Oktober bis Ende Mai 2.321  Ausbildungsstellen  gemeldet, das sind zwar noch immer 16,6 Prozent (- 461 Ausbildungsstellen) weniger als im gleichen Zeitraumdes Vorjahres, aber das Minus zum Vorjahr wird kleiner.

Die Zahl der Bewerber geht ebenfalls zurück, seit Oktober meldeten sich bei der Agentur fürArbeit 3.003 Jugendliche, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, minus 4,5 Prozent (-143 Personen). Rein rechnerisch standen Ende Mai 100 Bewerbern 77 Ausbildungsstellen gegenüber. Zum Vergleich: Vor einem Jahr war die Verteilung 100 Bewerber auf 88 Ausbildungsplätze.

Regional betrachtet fällt die Situation in Krefeld etwas günstiger aus, als im Kreis Viersen. Im Bereich der Hauptagentur (Stadt Krefeld und Willich) stehen 100 Bewerbern 85 Ausbildungsstellen gegenüber.

Viele Berwerber stürzen sich auf die Top Ten der Ausbildungsberufe Fast 45 Prozent der gemeldeten Bewerber nennen bei der Berufsberatung einen Berufswunsch aus den Top Ten der beliebtesten Ausbildungsberufe. Am beliebtesten ist  Bürokaufmann/-frau worauf sich 7,3 Prozent der Bewerber stürzen. Es folgen  Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit 7,1 und Verkäufer/in mit 5,9 Prozent. Medizinischer Fachangestellte/r wollen 4,6 der Bewerber werden, Friseur/in 4,1,  Industriemechaniker/in 4,0 und  Kraffahrzeugmechatroniker/-in 3,9 Prozent. Auf Platz acht rangiert  Industriekaufmann/-frau mit 3,3 Prozent gefolgt von  Tischler/-in mit 2,3 und Koch/Köchin mit 1,8 Prozent.

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