Der Chemie-Konzern errichtet für 18 Millionen Euro eine Formalin-Anlage.

Die Trimethylolpropan-Produktion (TMP) in Uerdingen. Daneben entsteht die Anlage zur Formalin-Herstellung.
Die Trimethylolpropan-Produktion (TMP) in Uerdingen. Daneben entsteht die Anlage zur Formalin-Herstellung.

Die Trimethylolpropan-Produktion (TMP) in Uerdingen. Daneben entsteht die Anlage zur Formalin-Herstellung.

Lanxess

Die Trimethylolpropan-Produktion (TMP) in Uerdingen. Daneben entsteht die Anlage zur Formalin-Herstellung.

Krefeld. Gute Nachricht für den Chemiestandort Uerdingen: Lanxess errichtet in Krefeld eine neue Anlage zur Formalin-Produktion. Der Konzern investiert nach eigenen Angaben 18 Millionen Euro. Es werden fünf zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Insgesamt beschäftigt Lanxess in Uerdingen über 1600 Mitarbeiter. "Trotz der Krise wollen wir alle an Bord halten", sagte Firmensprecher Frank Grodzki.

Mit der Formalin-Anlage macht sich Lanxess unabhängig von Zukäufen dieses Vorprodukts, das zur Herstellung von Trimethylolpropan (TMP) benötigt wird. TMP ist ein dreiwertiger Alkohol, der unter anderem für zahlreiche Produkte in der Möbel,- Bau- und Automobilindustrie verwendet wird.

Mit dem Bau der Anlage wird vermutlich im dritten Quartal dieses Jahres begonnen. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2011 geplant.

"Mit einer eigenen Formalin-Anlage bauen wir unsere starke globale Position als Hersteller und Lieferant von TMP weiter aus", so Lanxess-Vorstandsmitglied Werner Breuers. Die Investition sei ein wichtiges Zeichen für den Wirtschaftsstandort Deutschland und ein klares Bekenntnis zu unserem Niederrhein-Werk in Uerdingen, ergänzt Lanxess-Arbeitsdirektor Rainier van Roessel.

Der Spezialchemie-Konzern plant, in diesem Jahr rund 150 Millionen Euro in die deutschen Standorte zu investieren. 2008 brachte es die Gruppe weltweit auf einen Umsatz von 6,58 Milliarden Euro. Lanxess ist in 23 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 14600 Mitarbeiter.

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