Spatenstich für das neue Autohaus von Tölke und Fischer. Es wird das vierte an der Gladbacher Straße in Krefeld.

Spatenstich für das neue Autohaus von Töfi. Es wird das vierte an der Gladbacher Straße.
Gesellschafter Markus Tölke (3.v.l.) erläutert den Gästen anhand eines Modells des Audi-Zentrums das neue Konzept.

Gesellschafter Markus Tölke (3.v.l.) erläutert den Gästen anhand eines Modells des Audi-Zentrums das neue Konzept.

Andreas Bischof

Gesellschafter Markus Tölke (3.v.l.) erläutert den Gästen anhand eines Modells des Audi-Zentrums das neue Konzept.

Krefeld. Mit dem neuen Audi-Zentrum baut die Unternehmensgruppe Tölke und Fischer (Töfi) ihre Autohaus-Phalanx entlang der Gladbacher Straße weiter aus. Gestern erfolgte der erste Spatenstich, während die Bagger und Planierraupen bereits eifrig arbeiteten. Anschließend wurde das Modell des neuen Zentrums vorgestellt.

Von Ost nach West reihen sich jetzt das im vergangenen Jahr großzügig erweiterte Volkswagen-Zentrum, das Autohaus Link in Krefeld mit den Marken Ford, Volvo und dem 2014 eröffneten Autohaus Kia sowie demnächst das neue Audi-Zentrum fast nahtlos aneinander. Investor und Bauherr ist der Inhaber des Gewerbegebiets Logwerk, Kleinewefers Immobilien. Mit dem Bau ist als Generalunternehmen Borgers beauftragt.

Kleinewefers-Geschäftsführer Erich Bröker spricht von einem hohen einstelligen Millionen-Betrag als Investition für das Audi-Zentrum, wobei Töfi – wie schon beim Autohaus Kia – als Mieter auftritt. Für Krefeld bedeutet dies innerhalb von rund fünf Jahren eine Gesamtinvestition von 17 bis 18 Millionen Euro, wenn man die VW-, Kia- und Audi-Aktivitäten zusammenrechnet. Außerdem entstehen erneut Arbeitsplätze. Audi wird laut Geschäftsführer Volker Link Ende 2018 mit 65 Beschäftigten von der Untergath umziehen, darunter bereits fünf neu eingestellte Mitarbeiter.

„Wir haben hier bis zu 100 Arbeitsplätze vorgesehen und suchen noch Verkaufsberater, Mechatroniker und Service-Mitarbeiter“, wirbt Markus Tölke, geschäftsführender Gesellschafter der Töfi-Gruppe. Allein 30 Werkstattarbeitsplätze sollen dafür sorgen, dass die Kunden ohne lange Wartezeiten bedient werden können. „Unsere Mitarbeiter finden hier kurze Wege und moderne Arbeitsplätze, an denen Verkaufsprozesse digital abgebildet werden“, nennt Tölke zukünftige Neuerungen.

Im Zentrum des Handelns stehen die Kunden. Für sie will man eine Erlebniswelt schaffen, den Service verbessern, 100 der 230 Stellplätze ausweisen und Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge installieren. „Passend zu unserer Eröffnung Anfang 2019 wird dann der erste vollelektrische SUV von Audi präsentiert“, freut sich Tölke. Das Audi-Zentrum wird auf einem Areal von 22 000 Quadratmetern errichtet. Davon sind 8500 Quadratmeter als überdachte Nutzfläche vorgesehen. „Wir waren in den letzten Jahren am alten Standort an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen“, berichtet Link. „Jetzt können wir alle Aktivitäten am neuen Ort effizient konzentrieren.“

Das Gewerbegebiet wächst weiter

Die Entwicklung des Gewerbegebiets Logwerk schreitet voran. Laut Geschäftsführer Erich Böker hatte Kleinewefers Immobilien die dort früher beheimatete Textilfirma TAG übernommen und die Aktivitäten mit Verseidag Indutex zusammengefasst. Eine große Halle wird jetzt von Verseidag-Ultitex genutzt. Auch das Technische Hilfswerk ist auf dem Gelände untergebracht. Das auf dem Areal von 50 000 Quadratmetern entwickelte Gewerbegebiet war ursprünglich für Logistikbetriebe mit angeschlossener Produktion vorgesehen, nicht jedoch für Autohäuser. So bedurfte es einiger Überzeugungskraft, bis Eigentümer und Investor mit Töfi zusammenkamen. „Es waren harte, aber faire Verhandlungen“, erinnert sich Tölke. Mit Kia und Audi hat Töfi mit insgesamt 29 500 Quadratmetern mehr als die Hälfte des Gesamtareals gemietet.

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