Der Rheinhafen Krefeld vermeldet einen gestiegenen Güterumschlag, insgesamt wurden 2011 in Krefeld 4,365 Millionen Tonnen abgefertigt.
Der Rheinhafen Krefeld vermeldet einen gestiegenen Güterumschlag, insgesamt wurden 2011 in Krefeld 4,365 Millionen Tonnen abgefertigt.

Der Rheinhafen Krefeld vermeldet einen gestiegenen Güterumschlag, insgesamt wurden 2011 in Krefeld 4,365 Millionen Tonnen abgefertigt.

Bischof, Andreas (abi)

Der Rheinhafen Krefeld vermeldet einen gestiegenen Güterumschlag, insgesamt wurden 2011 in Krefeld 4,365 Millionen Tonnen abgefertigt.

Krefeld. Der Rheinhafen Krefeld vermeldet einen gestiegenen Güterumschlag, insgesamt wurden 2011 in Krefeld 4,365 Millionen Tonnen abgefertigt. Das sind über 240 000 Tonnen mehr als im Vorjahr (plus 5,8 Prozent). Dabei konnten im vergangenen Jahr über 3,35 Millionen Tonnen beim Schiffsumschlag im Hafen Krefeld erzielt werden.

Das ist eine Steigerung um ein Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei der Hafenbahn konnte sogar eine Steigerung um über 25 Prozent auf über eine Million Tonnen transportierte Güter erreicht werden. „Das ist ein gewaltiges Ergebnis“, sagte Geschäftsführer Rainer Schäfer im Planungsausschuss der Stadt. Ein vergleichbar gutes Ergebnis habe es seit 1973 in Krefeld nicht mehr gegeben. Gerade die Entwicklung der Hafenbahn in den vergangenen fünf Jahren mit einer Verdopplung der Transportmenge mache deutlich, dass man am Wirtschaftsstandort Krefeld ein besseres Angebot für den Schienengüterverkehr brauche.

„Der Ausbau unseres Hafenbahnhofs in Linn hat deshalb bei unseren Projekten die höchste Priorität“, so Schäfer. Die Entwicklung im Krefelder Container Terminal war ebenfalls erfreulich. Die Zahl der sogenannten „Handlings“ konnte um 88 Prozent gesteigert werden und lag 2011 bei 107 430 TEU. Bei „TEU“ (Twenty-foot Equivalent Unit, deutsch Standardcontainer) handelt es sich um eine Zählweise von genormten Containereinheiten, wobei ein 20-Fuß-Container gleich einem TEU, ein 40-Fuß-Container zwei TEU entspricht.

Die Aktivitäten der vergangenen Jahre zeigen zudem Effekte auf die Finanzlage des ehemals rein städtischen Betriebes. Seit Beginn der strategischen Partnerschaft mit den Neuss-Düsseldorfer-Häfen konnte das Defizit jedes Jahr halbiert werden. „Wir arbeiten noch am Jahresabschluss 2011, aber das Ergebnis wird nur noch leicht im negativen Bereich sein. Wenn die Entwicklung so positiv weitergeht, sind Seite 3 wir 2012 in der Gewinnzone“, zog Geschäftsführerin Elisabeth Lehnen das betriebswirtschaftliche Fazit.

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