Die Wirtschaftsförderung und Projektentwickler erwarten 150 neue Arbeitsplätze.

Die Wirtschaftsförderung und Projektentwickler erwarten für 150 neue Arbeitsplätze.
Der Gewerbepark Fichtenhain aus der Luft. Archiv

Der Gewerbepark Fichtenhain aus der Luft. Archiv

Jürgen Brefort

Der Gewerbepark Fichtenhain aus der Luft. Archiv

Krefeld. Im Businesspark Fichtenhainer Allee zwischen Anrather Straße und Campus Fichtenhain entstehen derzeit zwei neue Gewerbeparks. Der erste bietet unter dem Namen „Mein Werk“ zwölf Unternehmen eine kombinierte Hallen- und Bürofläche zum Kauf, die flexibel gestaltbar ist. Der „Gewerbepark Medienstraße“ hingegen ist Firmen vorbehalten, die lieber mieten als kaufen wollen.

„Wir laufen bei Gewerbeflächen auf einen Engpass zu, den wir mit den aktuellen Angeboten verhindern wollen“, sagt Eckart Preen, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung und der Grundstücksgesellschaft, die die Grundstücke an die Eigentümer und Investoren verkauft. Seiner Erfahrung nach könnten bis zu 150 Arbeitsplätze entstehen.

„Mein Werk“ bietet zwölf Firmen schlüsselfertige Büro- und Hallenräume zum Kauf. Als Referenzprojekt und Vorbild für „Mein Werk“ dient der WS-Gewerbepark Uerdingen-Nord, der innerhalb von nur zwei Jahren ausverkauft war. „Dieser Erfolg hat uns beflügelt, in hervorragender Lage von Fichtenhain an der A44 etwas Ähnliches umzusetzen – und dazu noch mitten im Grünen“, erläutert Preen.

Deshalb baue man auch auf das bewährte Team, mit dem man schon mehrere Projekte durchgeführt hat. Dazu gehören die Mönchengladbacher Norbert Bienen von der Immobiliengesellschaft Bienen & Partner sowie Architekt Norbert Jakobs. Bienen ist außerdem Gesellschafter der Bauträgergesellschaft Den Dulk Immobilien, die den künftigen Eigentümern in „Mein Werk“ ihre neuen Firmengebäude schlüsselfertig übergibt. Das Investitionsvolumen für die zwölf Einheiten auf 8000 Quadratmetern beträgt 3,5 Millionen Euro.

„Sechs Monate nach Auftrag sind die Hallen und Büros in Stahlbetonskelettbauweise bezugsfertig - mit Festpreisgarantie und ohne Bauherrenrisiko“, verspricht Bienen ein „Rundum-sorglos-Paket“. „Inklusive der Brandschutzkosten, die heute 15 Prozent der Bausumme ausmachen“, ergänzt Architekt Jakobs.

Das derzeit günstige Zinsniveau erleichtere die Finanzierung und bei fünf Prozent Tilgung könne ein Projekt in 15 Jahren schuldenfrei sein, rechnet Bienen vor. Erwartet werde ein Eigenkapitalanteil zwischen 25 und 35 Prozent des Kaufpreises.

Als Anschauungsbeispiel stellt der Immobilienfachmann ein vergleichbares Projekt vor, den Gewerbepark Regio 2 in Mönchengladbach-Güdderath.

Mit vier Kaufinteressenten in Krefeld sei man bereits im Gespräch. „Bau im Frühjahr, Einzug im Herbst 2017“, lautet das Ziel.

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