Interview: Frank Tichelkamp, Verkaufsleiter der Brauerei Königshof, erläutert die Entstehung der neuen Marke von der Obergath.

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Frank Tichelkamp, Verkaufsleiter der Brauerei Königshof, vor einem Plakat der Marke „Original Königshofer“. Nun gibt’s ein weiteres hauseigenes Bier. (Archiv)

Frank Tichelkamp, Verkaufsleiter der Brauerei Königshof, vor einem Plakat der Marke „Original Königshofer“. Nun gibt’s ein weiteres hauseigenes Bier. (Archiv)

Frank Tichelkamp, Verkaufsleiter der Brauerei Königshof, vor einem Plakat der Marke „Original Königshofer“. Nun gibt’s ein weiteres hauseigenes Bier. (Archiv)

Krefeld. Ab sofort wird die Brauerei Königshof ein neues eigenes Bier anbieten. Im Gegenzug gibt’s ab heute kein "Landfürst" mehr von der Obergath. Die Neugierde bei den Krefeldern ist groß. Doch Frank Tichelkamp, Verkaufsleiter der rührigen Brauerei im Krefelder Süden, weiß Antworten.

Herr Tichelkamp, was ist das für ein neues Bier?

Tichelkamp: Es ist ein so genanntes Preis-Einstiegsbier zu einem "fairen Preis", wie wir es nennen. Die Rezepturen aller bei uns hergestellten Biere gehören uns, der Brauerei - außer den Marken Hannen und Gatz. Wir sind vom Rohstoff bis zur Abfüllung der Produkte für den gesamten Brauprozess zuständig - das galt für Landfürst, das gilt jetzt für unser neues Bier.

 Wo "Königshof" draufsteht, ist auch "Königshof" drin. Also ändert sich für den Konsumenten jetzt lediglich das Etikett zu "Brauerei Königshof Biere" - zunächst Pils, Alt und Export. Zur Vereinfachung: Wenn Sie in den Getränkeladen gehen und dieses Bier haben wollen, können Sie sagen: Ich möchte einen 20er Kasten von der Brauerei Königshof. Dann bekommen Sie unsere neue Marke.

Apropos Export: Wodurch unterscheidet sich das vom Pils?

In verschiedenen Gaststätten, hauptsächlich in Krefeld, gibt es das "Original Königshofer" auch aus dem Hahn. Die Besucher der jeweiligen Restaurationen wissen das - andere nicht. Deshalb hat Frank Tichelkamp der WZ eine kleine Adressenauswahl zukommen lassen, damit die Krefelder wissen, wo sie "ihr Krefelder Bier" auch frisch gezapft trinken können: Dachsbau an der Hubertusstraße, Mikado am Nordwall, Ostwall Down (Unterführung), Trattoria auf dem Großmarkt, Gasthof Korff in Königshof, Hochfeld in Oppum, La Casa in Oppum, Bernd´s Schiffchen am Rheinhafen, Zille in Uerdingen sowie In Vino Veritas in Forstwald. Die Arbeit in der Brauerei wird von 50 Mitarbeitern gestemmt

Tichelkamp: Export ist - wie Pils - ein untergäriges Bier mit erhöhter Stammwürze, aber in der Regel milden Geschmackskomponenten.

Was ist der Unterschied zum "Original Königshofer"?

Tichelkamp:  Die "Brauerei Königshof Biere" ist eine günstigeMarke, das "Original Königshofer" - nur in 11er-Kästen, Pils und Alt - ist unsere lokale Premium-Marke. Das "Original" wird in so genannten Longneck-Flaschen abgefüllt, unsere neuen "Brauerei Königshof Biere" in den bekannten NRW-Flaschen. Da gibt es nichts zu verwechseln.

Wie läuft das "Original Königshofer" nach knapp einem Jahr auf dem Markt? Und was ist der Markt?

Tichelkamp: "Original Königshofer" liegt voll in den Planzahlen, die für dieses lokale Markenbier geplant waren. Der weiße 11er-Kasten hat im Großraum Krefeld - Sie können von einem Radius von 20 Kilometern rund um die Dionysiuskirche ausgehen - seine Stammkunden gefunden. Unser mildes Alt und der volle Pilsgeschmack ist eine Alternative für alle Bierkenner.

Können Bierfreunde das auch in Gaststätten trinken?

Tichelkamp: In verschiedenen Gaststätten, vor allem in Krefeld, ist das "Original Königshofer" gezapft zu bekommen.

 

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