Der Vorstand des Unternehmens strahlt Optimismus aus.

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Das Bayer-Kreuz über dem Uerdinger Werk.

Das Bayer-Kreuz über dem Uerdinger Werk.

Bischof

Das Bayer-Kreuz über dem Uerdinger Werk.

Krefeld. Trotz der lautstarken Proteste vor und auf der Hauptversammlung des Bayer-Konzerns in Düsseldorf ist Vorstandschef Werner Wenning fest davon überzeugt, dass die mehrfach verschobene CO-Pipeline zwischen Dormagen und Uerdingen noch im Herbst dieses Jahres in Betrieb geht.

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf, bei dem ein Eilantrag zur Inbetriebnahme vorliegt, werde kurzfristig entscheiden und die Inbetriebnahme ermöglichen, antwortete Wenning auf Aktionärsfragen. Pipelines seien aus ökologischer und ökonomischer Sicht das beste Transportmittel für einige flüssige und gasförmige Stoffe.

Unterdessen vertagte das Verwaltungsgericht am Dienstag die Entscheidung zum Bayer-Eilantrag. Ein Beschluss werde nicht vor dem 25.Mai fallen, sagte ein Gerichtssprecher am späten Dienstagabend nach der mündlichen Verhandlung.  

"Der Bau entspricht in jeder Hinsicht geltendem Recht", betonte er. Einzelheiten zur Erkennung von Lecks und Gefahrenabwehrmaßnahmen würden derzeit mit der Bayer-Werkfeuerwehr und den Feuerwehren entlang der Trasse abgestimmt.

Das geruchslose Kohlenstoffmonoxid, ein Vorprodukt für die Kunststofferzeugung, ist hochgiftig. Wenning, empfahl im Fall der Fälle das Radio einzuschalten. Bayer aber geht fest davon aus, dass es niemals zu einer solchen Situation kommen werde.

Falls Bayer die Leitung wegen Verfahren mehrere Jahre nicht nutzen könnte, würde es zu Wettbewerbsnachteilen kommen und das Aus für fast sämtliche neue Investitionen im Chemiepark bedeuten. ifa/dpa

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