Januar: Arbeitslosenquote steigt auf 10,8 Prozent.

Bleibt optimistisch: Agenturchef Ingo Zielonkowsky.  Archiv
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abi

Bleibt optimistisch: Agenturchef Ingo Zielonkowsky. Archiv

Krefeld. Die Zeitarbeit ist für den Arbeitsmarkt in Krefeld nicht so wichtig wie für Nordrhein-Westfalen insgesamt. Während landesweit bereits 2,5 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Leiharbeiter sind, kommt die Branche in Krefeld auf zwei Prozent. In Zahlen: 3000 von 150 000 Beschäftigten waren nach Angaben der Agentur für Arbeit im März 2011 Zeitarbeiter.

Agenturchef Ingo Zielonkowsky beurteilt die jüngste Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt als zufriedenstellend. Saisontypisch habe sich die Lage etwas verschlechtert. In Krefeld und im Kreis Viersen waren im Januar 23 482 Menschen arbeitslos gemeldet, 5,9 Prozent mehr als im Dezember, aber 2,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Agentur kletterte von 8,3 auf 8,8 Prozent. Im Januar 2011 lag sie noch bei 9,0 Prozent.

Auch im Stadtgebiet Krefeld stieg die Quote um 0,5 Punkte an und beträgt nun 10,8 Prozent. Im Jahresvergleich hat sich der Wert nicht verändert. Besser sieht die Lage im Kreis Viersen aus: Hier beträgt die Quote 7,3 Prozent, ein Jahr zuvor waren es 7,7 Prozent.

Im Januar wurden, so Zielonkowsky weiter, 738 offene sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet, 15,3 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor. „Das ist ein wichtiger Indikator, der zeigt, dass der Arbeitsmarkt auch in diesem Jahr auf einem guten Weg ist.“ Am stärksten angeboten werden nach wie vor Berufe in der Metall- und Elektrobranche sowie im Pflege- und Gesundheitsbereich. „Hier wird es immer schwieriger, geeignete Fachkräfte zu finden“, so Zielonkowsky. re

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