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Tapirweibchen Saskia (drei) brachte in der Mittagszeit ganz schnell und unproblematisch ihr erstes Jungtier zur Welt. Schon eine halbe Stunde später stemmte sich das kleine, etwa fünf bis sechs Kilogramm schwere Mädchen erstmals auf die eigenen Beine.

Tapirweibchen Saskia (drei) brachte in der Mittagszeit ganz schnell und unproblematisch ihr erstes Jungtier zur Welt. Schon eine halbe Stunde später stemmte sich das kleine, etwa fünf bis sechs Kilogramm schwere Mädchen erstmals auf die eigenen Beine.

Einen Namen hat das Tapir-Baby noch nicht.

Zoo Krefeld, Bild 1 von 2

Tapirweibchen Saskia (drei) brachte in der Mittagszeit ganz schnell und unproblematisch ihr erstes Jungtier zur Welt. Schon eine halbe Stunde später stemmte sich das kleine, etwa fünf bis sechs Kilogramm schwere Mädchen erstmals auf die eigenen Beine.

Krefeld. Lange mussten Zoomitarbeiter und Besucher im Zoo Krefeld auf das Tapirbaby warten. Am 19. März war es dann endlich soweit – Tapirweibchen Saskia (drei) brachte in der Mittagszeit ganz schnell und unproblematisch ihr erstes Jungtier zur Welt. Schon eine halbe Stunde später stemmte sich das kleine, etwa fünf bis sechs Kilogramm schwere Mädchen erstmals auf die eigenen Beine. Nach zwei weiteren Stunden hatte es die Milchquelle gefunden.

Vater Carlos (vier) und das zweite Weibchen Evita (elf) beobachteten den Neuzugang neugierig durch eine Gitterabtrennung. Zusammen sein dürfen sie zur Zeit noch nicht. „Die normalerweise sehr verschmusten Tapire können sehr aggressiv werden, wenn sie ein Jungtier führen. Auch wir halten uns mit direktem Kontakt zur Mutter sehr zurück“ so Tierpflegerin Elke Maasen.

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Tapirweibchen Saskia (drei) brachte in der Mittagszeit ganz schnell und unproblematisch ihr erstes Jungtier zur Welt. Schon eine halbe Stunde später stemmte sich das kleine, etwa fünf bis sechs Kilogramm schwere Mädchen erstmals auf die eigenen Beine.

Tapirweibchen Saskia (drei) brachte in der Mittagszeit ganz schnell und unproblematisch ihr erstes Jungtier zur Welt. Schon eine halbe Stunde später stemmte sich das kleine, etwa fünf bis sechs Kilogramm schwere Mädchen erstmals auf die eigenen Beine.

Einen Namen hat das Tapir-Baby noch nicht.

Zoo Krefeld, Bild 1 von 2

Einen Namen hat das Tapir-Baby noch nicht.

Fast 20 Jahre ist es her, dass das letzte Tapirbaby im Zoo Krefeld zur Welt kam. Zwischendurch gab es dramatische Szenen. Dreimal hatte Tapirweibchen Evita eine Schwergeburt, zweimal rettete nur ein Kaiserschnitt ihr Leben. Keines der Jungtiere überlebte. Damit ihr das erspart bleibt, bekommt Evita seither die Pille. Mit Saskia konnte nun ein Neubeginn in der Zucht gemacht werden. Das Weibchen kam 2010 aus dem Zoo Saarbrücken nach Krefeld und paarte sich schon bald mit Carlos. Nach etwa 13 Monaten Tragezeit freuen sich die Zoomitarbeiter nun über den Zuwachs.

Tapirjungtiere kommen mit einem auffälligen Streifenmuster zur Welt. Zootierarzt Dr. Martin Straube spaßte daher beim ersten Blick auf das Neugeborene: „Das einzige Jungtier, dass mit einem Schlafanzug zur Welt kommt.“ Was Anlass zum Schmunzeln gibt, hat auch einen handfesten zoologischen Hintergrund. Tapire leben im südamerikanischen Regenwald und gehören zur bevorzugten Beute von Jaguaren. Ihre Jungtiere sind durch die Streifen ähnlich wie Frischlinge beim Wildschwein im Unterholz gut getarnt.

Die ersten Tage werden die Babys von der Mutter gut versteckt abgelegt. Erst nach etwa zehn Tagen begleitet das Jungtier seine Mutter auf ihren Streifzügen. In der freien Wildbahn sind Tapire stark gefährdet. Ihr Hauptfeind ist der Mensch, denn er nutzt das Fleisch und zerstört den Lebensraum der Tiere zur Schaffung von Viehweideland.

Im Zoo Krefeld müssen die Besucher zur Zeit noch mit einigen Fotos des Jungtieres Vorlieb nehmen, denn Mutter und Kind brauchen noch ein wenig Ruhe. Auch ein Name wird erst später bekannt gegeben. Am ersten Osterferienwochenende kann der Nachwuchs dann im Südamerikahaus bewundert werden. Eine Fotostrecke und weitere Infos unter www.zookrefeld.de und bei www.facebook.com/zookrefeld.

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