Die Herbstkirmes ist eröffnet worden. Bei tollem Wetter herrschte am ersten Tag schon ordentlicher Andrang.

Da stehen die Besucher der Herbstkirmes Kopf: Auf dem „Commander“ geht es im wahrsten Sinne des Wortes rund.
Da stehen die Besucher der Herbstkirmes Kopf: Auf dem „Commander“ geht es im wahrsten Sinne des Wortes rund.

Da stehen die Besucher der Herbstkirmes Kopf: Auf dem „Commander“ geht es im wahrsten Sinne des Wortes rund.

Dirk Jochmann

Da stehen die Besucher der Herbstkirmes Kopf: Auf dem „Commander“ geht es im wahrsten Sinne des Wortes rund.

Krefeld. Laute Musik, der Duft frisch gebrannter Mandeln und kreischende Fahrgäste: Die Herbstkirmes auf dem Sprödentalplatz hat begonnen, und in diesem Jahr gibt es für die Besucher einiges Neues zu entdecken.

Futuristisch anmutend erwartet die Besucher direkt am Eingang an der Sprödentalstraße der „Booster“. Zu fetzigen Sounds überschlagen sich die kleinen Gondeln in alle Richtungen. „Der Booster ist einzigartig in Deutschland“, sagt die 16-jährige Chantalle Schaak.

Sie sitzt im Kassenhäuschen, sorgt für gute Musik und animiert die vorbeigehenden Kirmesgänger zum Einsteigen und Mitfahren. „Die Gondeln überschlagen sich seitwärts. Jede Fahrt ist anders.“ Das Fahrgeschäft gehört ihrem Vater. Es ist erst in diesem Jahr gebaut worden.

Gegenüber befindet sich das riesige Spukschloss und versetzt die Fahrgäste in Angst und Schrecken. Monster mit blutverschmierten Beilen blicken auf die vorbeigehenden Menschen herab. Wer es aufregend mag, der kommt hier auf seine Kosten.

Weniger nervenaufreibend ist die „Fantastic World“. Hier ist alles bunt und kindgerecht. „Wir sind ein familienfreundliches Laufgeschäft“, sagt Betreiber Rick Hamberger. Er und seine kleine Familie sind zum ersten Mal in Krefeld. Sie kommen aus Rostock und sind sonst in Ostdeutschlands unterwegs. „Wir haben Rollbahnen, ein Wasserbecken und ein Labyrinth. Etwas für die ganze Familie.“

Richtig viel los ist wie immer am „Breakdancer“. Das Traditionsfahrgeschäft darf auf der Sprödentalkirmes nicht fehlen. Das denken auch Jennifer (13) und Eva (14). „Hier trifft man immer jemanden, den man kennt“, sagen sie.

Etwas ruhiger lässt es Marcel Lüttger angehen. Er schlendert über den Platz und lässt sich von dem breiten Speisenangebot inspirieren. „Ich gehe gerne auf die Kirmes“, sagt er. „Ich fahre am liebsten Achterbahn oder mit der Geisterbahn und esse Pommes.“

„Minions“ sind in diesem Jahr der Renner bei den Kuscheltieren

Das kulinarische Angebot auf der Kirmes ist vielfältig und groß. Josef Kreuz ist zum zweiten Mal mit seinem „Churros“-Stand dabei. Das aus Spanien stammende Feingebäck ist eine Nationalspezialität. Die lagen Stangen werden mit Zimt und Zucker oder Schokoladensauce gereicht.

„Vor 34 Jahren habe ich hier in Krefeld meine Frau kennengelernt“, erzählt Kreuz eine Anekdote. Seine beiden Söhne haben mittlerweile eigene Stände – einen China-Imbiss und eine Los-Bude. Schwiegertochter Alice Kreuz steht auf der anderen Seite des Platzes inmitten von kleinen und großen gelben Stofftieren: „Minions“ aus dem Film „Ich – Einfach unverbesserlich“ sind der Renner.

Besonders gut kommt auch die Mini-Achterbahn „Willy der Wurm“ bei den kleinen Besuchern an. „Wir waren im Frühjahr zum ersten Mal hier und überrascht, wie gut die Achterbahn ankam“, sagt Inhaber Frank Roos. Wurm Willy schlängelt sich mit ordentlicher Geschwindigkeit durch einen Garten voller großer bunter Insekten.

Die Kirmes ist bis Sonntag, 6. Oktober geöffnet.

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