15 Aussteller informierten die Besucher beim Schulranzentag.

Beim Schulranzentag von Salvea dabei (v.l.): Beraterin Sabine Hammes sowie Mustafa, Aysa und deren Mutter Zeynep Doganci.
Beim Schulranzentag von Salvea dabei (v.l.): Beraterin Sabine Hammes sowie Mustafa, Aysa und deren Mutter Zeynep Doganci.

Beim Schulranzentag von Salvea dabei (v.l.): Beraterin Sabine Hammes sowie Mustafa, Aysa und deren Mutter Zeynep Doganci.

Dirk Jochmann

Beim Schulranzentag von Salvea dabei (v.l.): Beraterin Sabine Hammes sowie Mustafa, Aysa und deren Mutter Zeynep Doganci.

Krefeld. Er ist das wichtigste Utensil für jedes Grundschulkind: der Tornister. Doch während es Kindern besonders wichtig ist, dass das Motiv ein Pirat, ein Pferd oder ein Auto ist, legen Eltern Wert darauf, dass der Schulranzen nicht zu groß und nicht zu schwer ist.

Deshalb hat das Salvea-Gesundheitshaus an der Westparkstraße am Samstag den fünften Krefelder Schulranzentag veranstaltet. Schirmherrin war Bürgermeisterin Karin Meincke.

Mit dem Tornister auf dem Rücken läuft der kleine Martin über eine Wippe, balanciert über Klötzchen, hüpft durch zwei Ringe und rollt einen Ball über eine Linie. Eine Physiotherapeutin des „Kleinen Husaren“, der Praxis für Säuglings- und Kindertherapie im Salvea, beobachtet dabei, wie der Rucksack sitzt, ob er beim Vorbeugen hochrutscht oder das Kind beim Laufen behindert. Zum Vergleich werden verschiedene Modelle ausprobiert.

Polizei: Wichtig ist, dass die Kinder gut sichtbar sind

Mutter Ünal Özlem sagt: „Ich finde es gut, dass so etwas angeboten wird.“ Die breiten Schultaschen konnte sie mit Hilfe des Parcours’ schon von der Liste streichen. „Viele Kinder klagen schon früh über Rückenschmerzen. Um das zu verhindern, wollen wir vorbereiten“, erklärt Organisatorin Mary Dominic vom Salvea.

„Die Eltern sollen nicht kaufen, was schön, sondern was gesund ist.“ Der Aspekt der Gesundheit, zum Beispiel der gesunden Ernährung, wird auch bei anderen der 15 beteiligten Ausstellern vertieft.

Die Polizei Krefeld ist mit einem Verkehrssicherheitsstand dabei. „Uns ist es wichtig, dass Kinder weithin sichtbar sind“, erklärt Polizeihauptkommissar Acor Hans-Peter Kniely. Neben der Aufklärung über die Wichtigkeit von Reflektoren an Kleidung und Tornister verschenken die Beamten reflektierende Schärpen und Bänder.

Schüler des Krefelder Berufskolleg Vera Beckers schminkten über 150 Kinder passend zu den Motiven ihrer neu ausgewählten Schultaschen. Die Mediothek Krefeld verschenkte Gutscheine, und die Musikschule Krefeld sorgte mit einigen Liedern für Unterhaltung.

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