Die Bürgerstiftung hat 13jungen Krefeldern einen Aufenthalt im Ausland ermöglicht.

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Im Rathaus berichteten die Schüler OB Gregor Kathstede (Mitte) und Renate Schmidt (links) von ihren Erlebnissen.

Im Rathaus berichteten die Schüler OB Gregor Kathstede (Mitte) und Renate Schmidt (links) von ihren Erlebnissen.

DJ

Im Rathaus berichteten die Schüler OB Gregor Kathstede (Mitte) und Renate Schmidt (links) von ihren Erlebnissen.

Krefeld. Arthur Eirich vom Fichte-Gymnasium ließ sich bei seinem Studienaufenthalt in Südafrika überzeugen, in der Rugbymannschaft seiner Gastschule mitzuspielen. Nach zehn Minuten war der Einsatz zu Ende. Mit einer blutenden Platzwunde landete er im Krankenhaus.

Carla Freyth vom Arndt-Gymnasium ist immer noch auf Reise, in Chile. Von den anderen 13 jungen Leuten, die von der Krefelder Bürgerstiftung mit je 1000 Euro für Sprachreisen ins Ausland unterstützt wurden, erzählten jetzt elf im Rathaus über ihre Erlebnisse.

Im Internat Jugendliche aus aller Herren Länder kennen gelernt

Die Zahl der Stipendien hängt vom Spendenaufkommen ab, das die Bürgerstiftung verbucht. Lorena Teresa Zapata von der Marienschule war fünf Monate in Kanada und hat viele Freundschaften geschlossen. Angelika Auer vom Fabritianum erwartet ihre Gastschwester aus Philadelphia zum Gegenbesuch. Den bekommt auch Rainer Engelmann, der im Spanisch-Unterricht am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium von der Möglichkeit der Förderung erfahren hatte, und sich Argentinien zum Ziel genommen hat.

Corinna Angenendt von der Gesamtschule Kaiserplatz nutzte den Zuschuss für einen USA-Aufenthalt. Alexandra Beley aus der achten Klasse am Gymnasium Horkesgath half die Bürgerstiftung beim Besuch einer Sprachschule im englischen Bournemouth, Ray Maurice Hermkens, Gesamtschule Kaiserplatz, verbrachte seinen USA-Aufenthalt in einem methodistischen Camp und wunderte sich, dass dort auch Schießübungen zum Unterricht gehören.

Simon Streit von der Montessori-Gesamtschule hat in einem Internat in Florida Jugendliche aus aller Herren Länder kennen gelernt. Tiffany Hausmann von der Albert-Schweitzer-Realschule ist bei ihrem kurzen Aufenthalt in England das gute Klima zwischen Schülern und Lehrern aufgefallen. Sie hat ihre Englisch-Note verbessern können. Ninette Venezia von der Hülser Robert-Jungk-Gesamtschule hat in ihrer englischen Schule davon profitiert, dass kein einziges Wort Deutsch gesprochen wurde. Clara zur Lage hat ihre Mitschüler in Irland überrascht, als sie berichtete, dass an ihrer Heimatschule, dem Arndt-Gymnasium, Mädchen und Jungen in dieselben Klassen gehen. Jana Borghoff war mit Unterstützung der Bürgerstiftung in Krefelds britischer Partnerstadt Leicester, und Matthias Wehnert vom Arndt-Gymnasium verbringt immer noch sein Austauschjahr in Indiana.

Renate Schmidt vom Vorstand der Bürgerstiftung: "Auch in diesem Jahr geben wir wieder Zuschüsse. Bewerbungsschluss ist am 26.März." Auch Gregor Kathstede gehört zum Vorstand.

Um Zuschüsse für Sprachreisen diesen Jahres können sich Krefelder Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren ab sofort bewerben. Die Unterlagen sind im Internet verfügbar, Auskunft gibt es bei Sabine Prehn unter Telefon 3600060.

Viele Erfahrungen also, die die meisten Stipendiaten einem Blick in die Zeitung zu verdanken haben. Sie hatten von der Bürgerstiftung gelesen und dann einen Antrag gestellt.

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