Das zweite Contest-Halbfinale bringt den letzten Finalisten hervor.

Überraschung in der Kulturrampe: Die Acoustic Rocks singen und spielen sich ins Contest-Finale.
Überraschung in der Kulturrampe: Die Acoustic Rocks singen und spielen sich ins Contest-Finale.

Überraschung in der Kulturrampe: Die Acoustic Rocks singen und spielen sich ins Contest-Finale.

Andreas Bischof

Überraschung in der Kulturrampe: Die Acoustic Rocks singen und spielen sich ins Contest-Finale.

Krefeld. Jetzt gibt es kein Wenn und Aber mehr: Die vier Finalisten des Band-Contests "Rock zum Ring" stehen fest. Neben den beiden Bands New Damage und "After Show Party", die sich bereits im ersten Halbfinale qualifiziert haben, kommen nun noch die Punk-Rocker von Klamüüühdia und die Cross Over Band Acoustic Rocks hinzu.

Die sind als "Joker", nämlich als Ersatz für Sudden Impact eingesprungen, die einen Tag zuvor aus gesundheitlichen Gründen absagen mussten. Und sie singen und spielen sich sich ins Finale.

Das zweite Halbfinale fand in der Kulturrampe statt. Die Rahmenbedingungen blieben gleich: Jede Band hat eine halbe Stunde, um sich der vierköpfigen Jury zu präsentieren - erfahrene Musiker wie Markus Siepen, Mitglied der Band Blind Guardian und CrossHead-Frontmann Ralph Margotte.

Neben ihnen finden sich Klaus Scherer vom Rockradio Berlin und Knut Habicht, der erster Vorsitzender der KMI ist.

Hotrox, im Winter 2005 gegründete Band aus Krefeld, titelt auf ihrem Banner "Gods Favorite Band". Beginnende Motorengeräusche vom Band dienen den Rockern als Einstieg, bevor sie dann richtig loslegen.

Doch mit ihren traditionellen Rockklängen, die durch den Einfluss diverser skandinavischer Rockbands als "Schweinerock" bezeichnet werden, können sie die Jury nicht überzeugen.

Die Akteure von Acoustic Rocks folgen. Das Quintett ist die erfrischende Überraschung des Abends. Mit ihrem Cross Over Stil, einer Mischung aus Funk, deutschem Hip Hop und Rockklängen, begeistern sie das Publikum in der Kulturrampe.

Zwischen Drums und hartem Bass scracht der DJ am Mischpult, während Frontmann Oleg mit Wortwitz überzeugt.Zum Schluss gibt es von DJ Marcel und Sänger Oleg noch eine Freestyle-Einlage, für die sie durch die Zuschauer streifen.

Weiter geht’s mit deutschem Punk-Rock aus Hückeswagen. Die Musiker von Klamüüühdia erregen zunächst wegen ihres ausgefallenen Namens, später vor allem wegen ihrer guten Show Aufmerksamkeit. Kurze, punkige Songs begeistern.

Dann die Ankündigung: "Mit dem nächsten Lied wollen wir die Jury bestechen", und die Jungs schmettern das Lied "Ihr wollt doch nur meinen Körper".

Doch sie können nicht nur auf Hochdeutsch singen. Das beweisen sie durch eine Polka mit auf bayrisch gesungenen Strophen. Die Jury ist begeistert und schickt Klamüüühdia ins Finale.

Rock gibt es von der Kempener Band Violet als würdigen Abschluss des Band-Contests. Am 5. Februar findet das große Finale in der Kufa statt.

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