Bis April werden in den Bau an der Straße Den Ham knapp drei Millionen Euro investiert.

Hüls
Zimmermann Uwe Spindler, Oberbürgermeister Gregor Kathstede, Bezirksvorsteher Philibert Reuters und der Löschzugführer Joachim Klein am Kranz beim Richtfest für das neue Hülser Gerätehaus.

Zimmermann Uwe Spindler, Oberbürgermeister Gregor Kathstede, Bezirksvorsteher Philibert Reuters und der Löschzugführer Joachim Klein am Kranz beim Richtfest für das neue Hülser Gerätehaus.

Dirk Jochmann

Zimmermann Uwe Spindler, Oberbürgermeister Gregor Kathstede, Bezirksvorsteher Philibert Reuters und der Löschzugführer Joachim Klein am Kranz beim Richtfest für das neue Hülser Gerätehaus.

Krefeld. Die Vorfreude ist den Hülser Feuerwehrleuten deutlich anzusehen. Auch ihr Bautagebuch im Internet macht deutlich, wie sehr sie dem Neubau des Gerätehauses an der Straße Den Ham entgegenfiebern. Keine Frage: Die Situation der Wache am alten Kirmesplatz ist geradezu katastrophal. Zumindest in dieser Hinsicht würden deshalb wohl kaum Nostalgiker alten Zeiten nachweinen, meint Oberbürgermeister Gregor Kathstede beim Richtfest am Freitag im künftigen Heim der Freiwilligen Feuerwehr.

Mit der Firma Alofs und Sohn ist es ein Hülser Unternehmen, das für knapp drei Millionen Euro das Hülser Gerätehaus baut – eine Verbundenheit, die zum Ort passt. Auch die Feuerwehr-Uhren ticken hier anders, denn aufgrund der Entfernung der Berufsfeuerwehrwachen müssen die Ehrenamtlichen des Löschzugs auch tagsüber stets zu Einsätzen ausrücken. Zwischen haupt- und nebenberuflichen Kräften bestehe ein gutes und enges Verhältnis, freut sich Kathstede.

Richtfest nur vier Monate nach Baubeginn

„So schnell, wie Sie zu Einsätzen ausrücken, so schnell ist auch dieser Bau gewachsen“, sagt der Oberbürgermeister. In der Tat kann sich der Zeitpunkt des Richtfestes nur gut vier Monate nach Baubeginn sehen lassen.

Aus Sicht von Bezirksvorsteher Philibert Reuters ist das auch gut so, denn: „Damit das Gerätehaus in Oppum gebaut werden konnte, haben wir hier ein Jahr gewartet“, sagt er augenzwinkernd. In der Tat standen überraschend Gelder aus dem Konjunkturpaket zum Bau der Wache und ein Grundstück bereit, wodurch das Hülser Projekt zumindest kurzzeitig hintanstehen musste.

Reuters kündigt an, es werde sich auch in der Nachbarschaft bald einiges tun: In der kommenden Woche berate die Bezirksvertretung Hüls über den entsprechenden Bebauungsplan. Mit Blick auf die Sicherheit könnten sich die künftigen Betriebe jedenfalls kaum einen besseren Nachbarn vorstellen, zeigt er sich überzeugt.

Auf dem 5418 Quadratmeter großen Gelände werden 1073 überbaut. Kosten: 2,883 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Ende April 2014 vorgesehen.

Es besteht aus zwei Baukörpern: der Wagenhalle und dem Sozialtrakt. Das Erdgeschoss des Sozialtraktes entsteht in Massivbauweise und erhält anthrazitfarbenen Klinker mit einem Oberlichtband. Das Obergeschoss entsteht in Holzrahmenbauweise und erhält rote Fassadenplatten. www.ffhuels.info

Löschzug-Führer Joachim Klein berichtet, dass für seine Kameraden und ihn ein Traum in Erfüllung gehe. Er dankte allen Beteiligten, die dies möglich gemacht haben.

Kathstede und Reuters freuen sich schon darauf, wenn das Gerätehaus erst in Betrieb gegangen ist: „Dann kommen wir mit Grillwürstchen und Bier vorbei, und dann wird gemeinsam gefeiert“, sagt Kathstede.

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