Am Rande des Hauptfriedhofs hat sich ein Immobilienmakler einen Wunsch erfüllt – das "Castel Leon". Am Samstag tritt Horst Krefelder dort auf.

Horst Krefelder mit Stretch-Lincoln vor dem „Castel Leon“
Horst Krefelder mit Stretch-Lincoln vor dem „Castel Leon“

Horst Krefelder mit Stretch-Lincoln vor dem „Castel Leon“

Andreas Bischof

Horst Krefelder mit Stretch-Lincoln vor dem „Castel Leon“

Krefeld. Die schnuckelige Fabrikanten-Villa steht auf dem früheren Gelände der Textilausrüstungsgesellschaft (TAG) zwischen Gladbacher Straße und Hauptfriedhof. „Castel Leon“ hat Norbert Rudolph die Villa getauft, die er gepachtet hat, um sich und seiner Frau Susanne einen Herzenswunsch zu erfüllen: einen Platz für Veranstaltungen der musikalischen Art zu schaffen. Beruflich handelt Rudolph am Albrechtplatz mit Immobilien. Für Veranstaltungen hat er die Diva Events GmbH gegründet.

Am Samstag ab 21 Uhr gehört das „Löwen-Schloss“ dem Sänger und Entertainer Horst Krefelder alias Horst Kratz aus Fischeln. Er wird in der Party-Location im neuen Gewerbegebiet an der Eduard-Küsters-Straße 10 seine neue Single „In meinem Kopf“ präsentieren, seinen ersten selbst geschriebenen Song im Discofox-Rhythmus (die WZ berichtete). Als „Special Guest“ ist Julia Kaps dabei, die auch bei der Tonaufnahme die zweite Stimme war.

Gäste werden im Stretch-Lincoln vom Hauptbahnhof abgeholt

Aber natürlich wird Horst Krefelder auch das singen, wofür er bekannt ist: Italienisches, Deutsches und Amerikanisches. Für Gäste dieser „Live on stage“-Show gibt es einen besonderen Service: Ab 20.30 Uhr pendelt eine Stretch-Limousine vom Südausgang des Bahnhofs zum „Castel Leon“. Im Fond des Fahrzeugs, das Norbert Rudolph in Berlin erstanden hat, lässt ein Mini-Laser seine Lichtlein kreisen. Mit diesem Gefährt dreht Horst Krefelder seine Werberunden durch Krefeld: „Es wäre toll, wenn am Samstag 200 Leute kämen.“ Im Eintritt von zwölf Euro ist ein Snack enthalten.

Das „Castel Leon“ kann man auch für Partys, Hochzeiten und sonstige Anlässe mieten. Für seine Gäste hat Norbert Rudolph die Villa modern eingerichtet: Es gibt eine Bar, eine kleine und eine etwas größere Bühne im Erdgeschoss, Rückzugsräume im Obergeschoss, auch eine Küche. „Wir wollen, dass sich die Leute wohlfühlen“, sagt der Immobilienkaufmann.

Einer, der sich dort sofort wohlgefühlt hat, ist Horst Krefelder. Der Familienvater hatte schon Arbeitslosengeld II beantragt. „Dann lernte ich Herrn Rudolph kennen. Wenn’s mit der Musik weniger läuft, kann ich anderweitig für ihn arbeiten.“

Die übernächste Show im „Castel Leon“ bestreiten am Samstag, 29. März, die Skyriders – jene in in Forstwald gegründete Band, die vergangenes Jahr das 50-Jährige feierte und die „Hausband“ der Westdeutschen Zeitung bei den WZ-Wandertagen war.

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