Interview: Gärtner Schmitz gibt Blumen-Tipps.

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Jürgen Schmitz, Inhaber des Gartencenters „Blumen Schmitz“.

Jürgen Schmitz, Inhaber des Gartencenters „Blumen Schmitz“.

Jürgen Schmitz, Inhaber des Gartencenters „Blumen Schmitz“.

Herr Schmitz, welche Pflanzen sind im Moment "in"?

Jürgen Schmitz: Stiefmütterchen, Primeln und Hornveilchen werden zur Zeit gut gekauft - die Menschen wollen damit ein bisschen Farbe in ihre Gärten bringen. Außerdem können jetzt Tulpen, Narzissen und Krokusse gut gepflanzt werden, die kurz vor dem Blühen stehen. Vor allem kaufen die Menschen momentan Pflanzen für Schalen und Terrassen.

Wie sah es um diese Zeit im vergangenen Jahr aus?

Schmitz: Da hatten wir bereits sehr viel mehr verkauft als in diesem Jahr. Im Februar 2008 war es sonniger, milder und wärmer. Unsere Branche ist ja sehr wetterabhängig - Kälteeinbrüche wie in diesem Januar wirken sich sofort auf unsere Verkaufszahlen aus. Bei dieser Kälte ließ sich nichts pflanzen, weder Hecken noch sonst etwas.

Welche Tipps haben Sie für Gärtner, die jetzt anfangen?

Schmitz: Gartenbesitzer können ab jetzt ihren Rasen kalken; das Pulver wirkt gegen Moosbildung. Außerdem sollten natürlich Rosen, Apfelbäume und anderes Gehölz zurückgeschnitten werden. Naturfreunde können anfangen, die Beete umzugraben und Blumen zu setzen. Bis Ende März dürfen auch Bäume gepflanzt werden. Bei Hecken und Rhododendren kann man sich ruhig etwas mehr Zeit lassen.

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