Fotograf Stefan Houbertz zeigt beeindruckende Bilder seiner Fahrradreise durch Mittelamerika.

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Stefan Houbertz präsentiert die Bilder seiner Reise in der Kulturrampe.

Stefan Houbertz präsentiert die Bilder seiner Reise in der Kulturrampe.

Dirk Jochmann

Stefan Houbertz präsentiert die Bilder seiner Reise in der Kulturrampe.

Krefeld. Bunte Städte, lachende Menschen, Wüstenlandschaften, Vogelspinnen und Papageien im Regenwald. Etwa 500 Bilder hat Stefan Houbertz, ein Krefelder Fotograf, für seine Live-Diashow ausgewählt, die er jetzt in der Kulturrampe zeigte.

Die Bilder dokumentieren seine Reise von 4267 Kilometern durch Costa Rica und Nicaragua. Damit vereint er zwei seiner größten Hobbys, das Fotografieren, was er zu seinem Beruf gemacht hat und das Reisen mit dem Rad.

"Ich will auch zeigen, wie viele Vorteile, dass Radfahren hat. Man erlebt seine Umwelt viel intensiver und ist unabhängig", erklärt der Abenteurer. Die Bilder sind weit mehr als Touristenfotos, einmal weil die Professionalität zu erkennen ist und weil sie umfassendere Eindrücke zeigen.

Die Bilder zeigen die Natur und die Menschen des Landes

Strände, der Regenwald und Vulkane, geben einen Eindruck von der Vielfältigkeit der Natur, aber es gibt auch viele Fotos von den Menschen des Landes und wie sie leben.

"Eine Familie hat mich für ein paar Tage aufgenommen und mich behandelt, wie ein Familienmitglied", diese Eindrücke hält Houbertz auf den Fotos fest und erzählt die Geschichte der Bilder während der Show.

Unter anderem von einer kleinen Insel in Nicaragua, auf der es nur eine geteerte Straße gibt und auf der die Kraterseen der Vulkane nur in den frühen Morgenstunden zu sehen sind, weil sie sonst von einem dichten Nebel verdeckt sind.

In Krefeld arbeitet der 37-Jährige als Fotograf und Grafiker. Viermal war er bereits in Costa Rica und einmal in Nicaragua. "Ich will Facetten der Länder zeigen, die nicht jeder kennt", erklärt Houbertz.

Er berichtet von der Hilfsbereitschaft der Menschen und wie sie alles etwas langsamer angehen lassen. "Wenn ein Wagen eine Panne hat, legen sich die Fahrer in den Schatten und warten entspannt bis Hilfe kommt", erzählt er.

Blüten, Ameisen, versteckte Wasserfälle, durch Bilder des Offensichtlichen und der Details entsteht ein umfassender Eindruck.

Die witzigen Anekdoten machen die Bilder noch lebendiger, wie eine Gruppe von Nasenbären, die das Fahrrad von Houbertz belagern, um an noch mehr Proviant zu kommen, ein Schmetterling der partout nicht von seiner Seite weichen wollte und eine frisch geschlüpfte Lederschildkröte, die Houbertz auf ihrem Weg ins Wasser begleitet, damit kein Greifvogel sie schnappt.

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