Vor allem der April 2011 war auch in Krefeld trocken und sonnig.
Vor allem der April 2011 war auch in Krefeld trocken und sonnig.

Vor allem der April 2011 war auch in Krefeld trocken und sonnig.

Tobias Hase

Vor allem der April 2011 war auch in Krefeld trocken und sonnig.

Krefeld. Auch wenn man es derzeit kaum glauben mag, die Niederschlags-Messstation in Krefelds Botanischem Garten hat das Jahr 2011 als „unterdurchschnittlich trocken“ verzeichnet. „Mit insgesamt 690,4 Litern pro Quadratmeter (l/m²) liegen wir deutlich unter dem Jahresdurchschnitt von rund 750 Litern“, informiert Birgit Loy, die Leiterin des Botanischen Gartens.

Wieder verzeichnete sie im August den Höchstwert des Jahres mit 118,1 l/m², nicht zu vergleichen allerdings mit dem Rekordwert aus August 2010 von 172,6 l/m² – nie war seit 1964, dem Beginn der Messungen im Schönwasserpark, mehr Regen gefallen. Nach dem August erreichte nur der Dezember 2011 mit 99,7 l/m² die Niederschlagsmenge von ungefähr 100 Litern pro Quadratmeter. Da er für Dezemberverhältnisse mit durchschnittlich 3,8 Grad plus besonders warm daherkam, fiel der Niederschlag fast komplett als Regen und so waren den Krefeldern weiße Weihnachten nicht vergönnt.

Trockenster Monat des vergangenen Jahres war der November mit gerade einmal 5,4 l/m², das zeigte sich auch an den sehr niedrigen Pegelständen des Rheins. Ebenfalls sehr trocken war es im April mit 14,1 l/m² Niederschlag und im Mai (17,2 l/m²). Bei gleichzeitigem Anstieg der Temperaturen jenseits der 20-Grad-Marke hatten die Krefelder sich noch Hoffnung auf einen schönen Sommer gemacht. Alle warteten darauf, dass die Freibäder ihre Türen öffnen. Doch schon im Juni stieg die Niederschlagsmenge auf 82,7 l/m² an, die Temperaturen purzelten dabei wieder.

Dann kam der Juli, mit durchschnittlich um 16 Grad viel zu kalt für einen Sommermonat und ebenfalls deutlich nasser als die Frühlingsmonate. Wenngleich die Statistiken das Jahr 2011 als durchschnittlich zu den wärmeren zählenden einstufen, konnten die in den Sommerferien daheimgebliebenen Krefelder sich nicht oft in den Freibädern vergnügen. Erst der „goldene Herbst“ ließ das Thermometer wieder richtig klettern und brachte für die Jahreszeit angenehme Temperaturen mit sich.

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