Im Februar kommen viele Größen des Kölner Karnevals in den Eis-Palast. Mit dabei sind unterer anderem die Bläck Fööss.

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Veranstalter Eberhard Bauer-Hofner, Rainer Küsters, der Präsident der Krefelder Prinzengarde, Marie-Luise Nikuta, Karl-Heinz Brand (De Räuber), Marita Köllner, Willi und Bauchredner Klaus fiebern schon jetzt dem „Lachenden König-Palast“ im Februar entgegen.

Veranstalter Eberhard Bauer-Hofner, Rainer Küsters, der Präsident der Krefelder Prinzengarde, Marie-Luise Nikuta, Karl-Heinz Brand (De Räuber), Marita Köllner, Willi und Bauchredner Klaus fiebern schon jetzt dem „Lachenden König-Palast“ im Februar entgegen.

Dirk Jochmann

Veranstalter Eberhard Bauer-Hofner, Rainer Küsters, der Präsident der Krefelder Prinzengarde, Marie-Luise Nikuta, Karl-Heinz Brand (De Räuber), Marita Köllner, Willi und Bauchredner Klaus fiebern schon jetzt dem „Lachenden König-Palast“ im Februar entgegen.

Krefeld. Dienstag, 11.11 Uhr im König-Palast. Die Spieler der Pinguine trainieren eifrig Über- und Unterzahl auf dem Eis, während im Vip-Raum eine Etage höher Kölner Karnevalisten mit dem neuen närrischen Liedgut aufwarten und die Trommel für die beiden Veranstaltungen "Lachender König-Palast" rühren.

"Et fussich Julche" alias Marita Köllner schmettert ihr neues, hitverdächtiges Lied, das sie zusammen mit den Räubern kreiert hat, und berichtet von lieben und kratzbürstigen Mädchen: "Haste denn noch niemals eine Kölnerin jebützt - mitten auf die Zuckerschnüss?" Und gibt mit "Eieiei, das ist längst vorbei" gleich noch eine Zugabe.

Da will die Grande Dame des Kölner Karnevals, Marie-Luise Nikuta, mit ihren 71 Lenzen und 41-jähriger Karnevalserfahrung, nicht zurückstehen und wirbt für ihre Stadt: "Köln hat was zu bieten - nicht nur im Karneval." Was der These von Spöttern widerspricht, dort sei das ganze Jahr über Karneval. In ihrem zweiten Lied "Mäht nix", sprich "Macht nichts", hat sie ein Safari-Erlebnis in Namibia verarbeitet und bayerische Jodler eingestreut. Globaler geht es nicht.

Das Warten auf die herrliche närrische Jahreszeit habe nun endlich ein Ende und bedeute immer wieder ein Gänsehaut-Gefühl für die Künstler, sagt Eberhard Bauer-Hofner von der Gastspieldirektion Otto Hofner.

Hallenmanagerin Inge Klaßen hofft auf rund 10.000 verkleidete Gäste

Die füllt seit Jahrzehnten die Kölner Arenen und im vierten Jahr auch den König-Palast mit den bekannten Karnevalssitzungen. Mit dabei ist alles, was in der Szene Rang und Namen hat. Mehr als 350 Mitwirkende werden auf der Bühne stehen, die Stars der Musikszene ebenso wie die traditionellen Garden und die Besten der Rednerzunft.

Am 11. und 12. Februar 2011 finden unter dem Motto "Lachender König-Palast" zwei identische Veranstaltungen mit prominenten Kölner Karnevalisten statt. Karten sind erhältlich an den Kassen des König-Palastes und an den bekannten Vorverkaufsstellen zu Vorjahrespreisen (zwischen 34 und 45 Euro).

Beibehalten wird das bewährte System der Selbstverpflegung. So können die Gäste Getränke und Verpflegung selbst mitbringen oder auch vor Ort erwerben. Es wird darum gebeten, auf Flaschen und Becher aus Glas zu verzichten.

Damit die Raucher nicht vor die Tür müssen, gibt es für sie einen abgetrennten Bereich in der Halle.

Für die musikalischen Höhepunkte sorgen unter anderem die Bläck Fööss, die Höhner, De Paveier, De Räuber, Brings, Cöllner, Bernd Stelter sowie die genannten Solistinnen.

Charly Brand, zusammen mit Kurt Feller vor 20 Jahren Gründer der Räuber, verrät der WZ, worauf sich der Lachende König-Palast freuen darf. "Wir haben einen wunderbaren klassischen Wiener Walzer aufgelegt - als Gegentrend zu Rockmusik und Ballermann." Und er ist sich sicher, dass dies ein Hit als Hochzeitswalzer werden wird.

Zum Erlebniskarneval gehören auch die Soloauftritte von "Et Rumpelstilzche" und Bauchredner Klaus, der Flegel Willi zum Pressetermin nach Krefeld mitgebracht hat. Hinzu kommen musikalische und tänzerische Einlagen von Spiel- und Tanzgruppen, begleitet von den Orchestern Ted Borgh und Bückeburger Jäger.

Hallenmanagerin Inge Klaßen hofft für die beiden Veranstaltung am 11. und 12. Februar 2011 wieder auf etwa 10.000 Gäste: "Möglichst alle maskiert."

Während sich für den Samstag mit 4000 von fast 6000 Karten ein ausverkauftes Haus abzeichnet, sind für den Freitag erst 2000 Karten abgesetzt. Deshalb werden für diesen Tag junge Leute mit einem günstigen Angebot gelockt: Pro Lebensjahr kostet der Eintritt einen Euro. Ein 18-Jähriger zahlt demnach nur 18 Euro und kann ein bisschen Geld sparen..

Durch die Sitzungen führt Rainer Küsters. Der Präsident der Prinzengarde der Stadt Krefeld verspricht, dass er die schönsten Männer Krefelds auf der Bühne präsentiert.

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