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Andy Warhol war ein amerikanischer Grafiker, Künstler, Filmemacher sowie Mitbegründer der US-amerikanischen Pop Art. Folglich sind seine Arbeiten viel wert. Wie „Marilyn“ (Buchwert: 78 000 Euro) mit einem Erlös von 140 000 Euro.

Andy Warhol war ein amerikanischer Grafiker, Künstler, Filmemacher sowie Mitbegründer der US-amerikanischen Pop Art. Folglich sind seine Arbeiten viel wert. Wie „Marilyn“ (Buchwert: 78 000 Euro) mit einem Erlös von 140 000 Euro.

Gerade einmal 13,7 mal 10,8 Zentimeter ist „Tahitienne assis“ von Paul Gaugiun groß. Erlös: 90 000 Euro.

Von Victor Vasarely, Mitbegründer der Op-Art, stammt „Oet-Oet“. Das Bild von 1984 brachte 64 000 Euro.

Heinz Mack schuf 1962 das Werk „Ohne Titel“. 2012 wechselte es für 150 000 Euro den Besitzer.

Alexander Calder war ein US-amerikanischer Bildhauer der Moderne. Ein Großteil seines Werkes ist der kinetischen Kunst zuzuordnen. Doch auch seine Schmuckstücke wie diese Brosche sind gefragt: Erlös: 55 776 Euro.

Der 80-jährige Gerhard Richter zählt zu den wichtigsten und teuersten Künstlern der Gegenwart. Sein „Abstraktes Aquarell blau“ aus dem Jahr 1988 wurde für 82 000 Euro verkauft. Laut „Manager-Magazin“ zählt Richter mit einem Vermögen von 200 Millionen Euro zu den 500 reichsten Deutschen.

Gabriele Münter war eine Malerin des Expressionismus. Als Lebensgefährtin von Wassily Kandinsky rettete sie einen bedeutenden Teil der Kandinsky-Werke durch die Kriegs- und Nachkriegszeit. Ihr eigenes Ölgemälde „Abend am See“ malte sie 1916.

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Andy Warhol war ein amerikanischer Grafiker, Künstler, Filmemacher sowie Mitbegründer der US-amerikanischen Pop Art. Folglich sind seine Arbeiten viel wert. Wie „Marilyn“ (Buchwert: 78 000 Euro) mit einem Erlös von 140 000 Euro.

Krefeld. Auf dem Kunstmarkt verhält es sich nicht anders als in der Wirtschaft: Angebot und Nachfrage bestimmen den Markt. Folglich lassen sich Picasso, Warhol, Chagall und Miro, aber auch Lichtenstein und Hundertwasser gut verkaufen.

Die Krefelder Weng Fine Art AG (WFA) mischt als eines der führenden deutschen Kunsthandelsunternehmen kräftigt in dem internationalen Geschäft mit. Wichtigste Vertriebskanäle sind der internationale Handel sowie Auktionshäuser, darunter die Weltmarktführer Sotheby’s und Christie’s.

„Schöne Kunst mit hohen Margen“ hat Vorstand und Hauptaktionär Rüdiger K. Weng seine Verkaufsschlager 2012 betitelt. Zu diesen zählt auch der Mönchengladbacher „Zero“-Mitbegründer Heinz Mack, der in jüngster Zeit besonders mit seinen Frühwerken wieder in Mode gekommen ist.

Eine Arbeit ohne Titel aus dem Jahr 1962 ist ein Aluminiumrelief aus 14 wabenstrukturierten Gittern, die auf eine Hartfaserplatte aufgezogen sind. Aus der Sammlung Philippe Dotremont (Brüssel) wechselte das Werk mit einem Buchwert von 11 232 Euro für 150 000 Euro den Besitzer. Macht für WFA rund 138 000 Euro Gewinn.

Gerhard Richter kritisiert Preisentwicklung als absurd

Oder Gerhard Richter, der zu den teuersten Künstlern der Welt gezählt wird. Was übrigens der ehemalige Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf, dessen Werke auch im Kaiser-Wilhelm-Museum zu sehen waren, gar nicht mag. Als sein „Bild Kerze“ (1983) bei Sotheby’s für 10,57 Millionen Euro unter den Hammer kam, kommentierte Richter laut „Frankfurter Rundschau“ die Preisentwicklung als „absurd wie die Bankenkrise – unverständlich, albern, unangenehm“.

Das Krefelder Kunsthandelsunternehmen Weng Fine Art AG (WFA) wird seit gut einem Jahr an der Börse gehandelt und ist dort überaus erfolgreich. Der Kurs der WFA-Aktie legte 2012 um 307 Prozent zu – kein anderes deutsches Wertpapier hat das geschafft.
 

Ab dem 4. Februar werden die WFA-Aktien nicht mehr nur in Frankfurt gehandelt, sondern zusätzlich auch auf der elektronischen Plattform Xetra. Begleitet wird das Unternehmen dabei von der Düsseldorfer WGZ-Bank, die gleichzeitig neuer Kapitalmarkt-Partner der Kunsthandelsfirma ist.

„Mit der Einbeziehung in den Xetra-Handel reagieren wir auf das Interesse seitens größerer Investoren“, erläutert Vorstand Rüdiger K. Weng, der nach wie vor rund 75 Prozent der Aktien hält.

Geplant ist eine Internationalisierung des Geschäfts. Weng will sich über Partnerschaften nach London bewegen. Diese Metropole sieht er als europäische Kunsthauptstadt und als Sprungbrett in die USA und nach Asien.

Für die Weng Fine Art brachte sein „Abstraktes Aquarell blau“ aus dem Jahr 1988, nur datiert mit „17.4. 88“ und mit 38 168 Euro taxiert, dann 82 000 Euro. -aa-

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