Krippenspiel auf dem Mitmach-Bauernhof Mallewupp: Kinder und Tiere als Schauspieler.

advent
Menschen und Tiere mit großem Einsatz: Krippenspiel auf dem Mitmach-Bauernhof Mallewupp.

Menschen und Tiere mit großem Einsatz: Krippenspiel auf dem Mitmach-Bauernhof Mallewupp.

Dirk Jochmann

Menschen und Tiere mit großem Einsatz: Krippenspiel auf dem Mitmach-Bauernhof Mallewupp.

Krefeld. Auf den Straßen herrscht reges Treiben. Es ist dunkel und kalt, doch eine schwangere Frau und ihr Mann sind auf dem Weg nach Bethlehem. Der treue Esel trägt die erschöpfte Frau durch die Nacht. Aber da stimmt etwas nicht: Bei genauem Hinsehen wird deutlich, dass der Esel nur ein Pony mit grauen Socken auf den Ohren ist.

Der Mitmach-Bauernhof Mallewupp an der Ottostraße zeigt sich bei seinem Krippenspiel kreativ, denn dort spielen auch die Tiere eine wichtige Rolle. „Im Rahmen einer Theater AG haben wir mit elf Kindern die Aufführung geplant und geprobt. Wichtig war, dass fast alle unserer Tiere mitspielen“, erläutert die ehrenamtliche Mitarbeiterin Andrea Palm.

Die Aufführung zieht sich über das ganze Gelände des Bauernhofs. Das Publikum folgt Maria und Josef auf dem Weg zur Krippe nach Bethlehem. Dabei begegnen ihnen allerhand Tiere: Ziegen, Kaninchen, Hühner und die Schafe der Hirten. Und natürlich Pony Alfred: Es spielt, mit Socken auf den Ohren, einen Esel. Das Pony namens Herr Mittwoch macht mit umgebundenen Hörnern als Ochse eine gute Figur.

Die zehnjährige Emma Joerges übernimmt die Rolle des Josef

Die zehnjährige Emma Joerges übernimmt die Rolle des Josef: „Ich muss den Esel führen, das ist aber nicht ganz einfach, denn er will schneller gehen als er soll“, erzählt sie vor der Aufführung.

Doch dann läuft alles glatt. Josef und Maria kommen gut in Bethlehem an. Kinder und Eltern sind von den menschlichen und tierischen Schauspielern begeistert. Im Anschluss gibt es für die Schauspieler und das Publikum noch heißen Kakao und Punsch. „Wir mussten die Aufführung auf 120 Leute limitieren. Wenn mehr Menschen auf dem Hof sind, sehen viele Besucher nichts mehr“, sagt Andrea Palm.

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