Die Beschäftigungsinitiative „Anstoss“ ist umgezogen und informiert beim Tag der offenen Tür über ihre Projekte.

Mit der Rikscha zum Mieten (von links): „Anstoss“-Geschäftsführer Markus Lechner, die Mitarbeiter Wilhelm Karhausen und Erol Gündogdu und die Vorsitzende Elisabeth Kreul.
Mit der Rikscha zum Mieten (von links): „Anstoss“-Geschäftsführer Markus Lechner, die Mitarbeiter Wilhelm Karhausen und Erol Gündogdu und die Vorsitzende Elisabeth Kreul.

Mit der Rikscha zum Mieten (von links): „Anstoss“-Geschäftsführer Markus Lechner, die Mitarbeiter Wilhelm Karhausen und Erol Gündogdu und die Vorsitzende Elisabeth Kreul.

Dirk Jochmann

Mit der Rikscha zum Mieten (von links): „Anstoss“-Geschäftsführer Markus Lechner, die Mitarbeiter Wilhelm Karhausen und Erol Gündogdu und die Vorsitzende Elisabeth Kreul.

Krefeld. „Wir wollen bekannter werden in Krefeld“, wünscht sich Franz-Josef Söte, Vorstandsmitglied der Beschäftigungsinitiative „Anstoss“. Ein großer Schritt in diese Richtung dürfte der gerade vollzogene Umzug der Fahrradwerkstatt und Gartenbauabteilung an die Peter-Lauten-Straße sein. „Wir fühlten uns auf der Mevissenstraße zu isoliert“, so „Anstoss“-Geschäftsführer Markus Lechner. Der neue Standort ist zudem direkt auf dem Gelände des gemeinnützigen Schwestervereins Emmaus.

Man rückt näher zusammen in diesen schwierigen Zeiten, in denen städtische Förderung weniger wird. Und aus diesem Grund wolle man sich mit dem Umzug neu aufstellen. Während die Beschäftigungsinitiative bisher vor allem Langzeitarbeitslosen die Möglichkeit gibt, sich wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern, sollen künftig mehr benachteiligte und arbeitslose Schüler und Jugendliche gefördert werden. „Anstoss“ möchte sie auf den Arbeitsmarkt vorbereiten.

Aufträge für Gartenbauer und Fahrradwerkstatt

„Wir würden die Jugendlichen gerne begleiten und ihnen Perspektiven geben“, sagt Söte. Zum Tag der offenen Tür bieten die Initiatoren rund um Söte, Maria Pehe, ebenfalls Mitglied des Vorstandes, sowie Vorsitzende Elisabeth Kreul und Geschäftsführer Lechner, einen Einblick in die „Anstoss“-Arbeit. Auf diese Weise sollen die Bürger erreicht werden, auf deren Hilfe der Verein angewiesen ist. Lechner: „Man unterstützt uns, indem man unserem Garten- und Landschaftsbau-Team Aufträge erteilt oder auch die Fahrradwerkstatt nutzt.“

Doch auch wenn „Anstoss“ ein gemeinnütziger Verein ist, so dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass Gartenarbeiten kostenlos durchgeführt würden. „Wir liefern handwerklich gute Arbeit“, erläutert Landschaftsbaumeister Lechner. Die müsse auch entsprechend belohnt werden. Das „Anstoss“-Team versuche, den Gartenbaubetrieb am Markt zu etablieren und sich auch ohne öffentliche Zuschüsse weiterzuentwickeln, um Menschen berufliche Perspektiven zu geben.

Viele Besucher möchten beim Tag der offenen Tür verstehen, was „Anstoss“ überhaupt macht und wie sie helfen können. Während die ersten Würstchen auf dem Grill landen, amüsieren sich Kinder und Erwachsene beim Pflanzen- und Fahrradquiz oder drehen eine Runde mit der Rikscha. „Die Rikscha kann man übrigens für kleines Geld für Veranstaltungen bei uns mieten und unterstützt uns damit“, so Söte.

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