Die Tanzschule Agne-Kostorz feiert 25-jähriges Bestehen.

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Udo und Yvonne Kostorz präsentieren die Tanzfigur Fisch.

Udo und Yvonne Kostorz präsentieren die Tanzfigur Fisch.

Dirk Jochmann

Udo und Yvonne Kostorz präsentieren die Tanzfigur Fisch.

Krefeld. Guten Abend meine Damen und Herren. Wir tanzen heute den Cha-Cha-Cha. Der Herr beginnt mit dem rechten Fuß, die Dame mit dem linken. "So standen alle Paare in einer Reihe auf dem Parkett: Starr, roboterhaft und voller Angst, über die eigenen Füße oder die des Partners zu stolpern", sagt Udo Kostorz schmunzelnd über die konservative Art der Tanzschule, wie er sie als 18-Jähriger kennengelernt hat. Sein Fazit: "Der Spaßfaktor fehlte."

Als er sich mit seinem damaligen Partner Roland Agne entschließt, selbst ein Tanzzentrum zu gründen, ist klar, kein "Schrittvermittlungs-Institut" zu eröffnen. Mit Unterhaltung, Fröhlichkeit und guter Stimmung unter den Leitsätzen: "Lachend lernt sich’s leichter", "Fehler sind nicht peinlich" und "Tanzmuffel gibt’s nicht", wollen sie Paare an Standard und Latein heranführen. Die Tanzschule Agne-Kostorz feiert am Samstag ihr 25-jähriges Bestehen mit einem großen Ball im Krefelder Hof. Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft.

Die berufliche Laufbahn beginnt für Udo Kostorz als Chemielaborant. "Doch bereits der erste Tanzkurs weckte meine Liebe für die Bewegung zur Musik", erzählt er. "Mit 20 absolvierte ich einen Tanzlehrer-Lehrgang in Köln. Dort begegnete ich Roland Agne. Wenig später haben wir die Schule an der Marktstraße eröffnet." Heute ist von der damaligen Partnerschaft nur noch der Name vorhanden. Kostorz betreibt sein Zentrum mit seiner Frau Yvonne, die er als seine Tanzschülerin kennen lernte.

"Bei uns herrscht Club-Atmosphäre", sagt der Tanzlehrer. Eine Bar im Eingangsbereich lädt zu Gesprächen und zum Kennenlernen ein. Zwei Säle sind mit buntem Licht und Spiegeln versehen. Während sich unten die etwas ältere Jugend - 70 Prozent der Tanzschüler sind über 30 - zur Musik bewegt, tummeln sich die Kinder oben. Dort bewegen sich die Kleinen ab zweieinhalb Jahren mit ihren Müttern zu Musik, lernen Vier- bis Sechsjährige Schritte. "Ab dem Schulkind-Alter probieren wir es mit der Choreografie", sagt Yvonne Kostorz. "Danach sind Hip-Hop und Video-Clip-Tanzen gefragt."

Der Lieblingstanz von Udo und Yvonne Kostorz ist die Rumba. "Der Tanz der Liebe", wie er betont. Danach folgt gleich der Rock ’n Roll. Vermittelt wird in der Tanzschule die ganze Palette von Walzer bis Salsa.

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