Rund 900 Besucher haben Stücken aus „Cats“ und Co. gelauscht.

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Die Sänger und Tänzer mussten sich mehrfach umziehen.

Die Sänger und Tänzer mussten sich mehrfach umziehen.

Dirk Jochmann

Die Sänger und Tänzer mussten sich mehrfach umziehen.

Krefeld. Einem Potpourri der beliebtesten Melodien aus zwanzig weltbekannten Musicals haben rund 900 Besucher am Montag im Seidenweberhaus gelauscht. Gesungen wurden sie von ausgebildeten Interpreten, die auch schon bei Aufführungen der einzelnen Stücke in Metropolen-Theatern auf der Bühne gestanden hatten.

Die "Nacht der Musicals" lässt die Asa-Agentur aus Bietigheim derzeit mit zwei Parallelaufführungen durch Deutschland touren. Und so vernahm gleichzeitig mit Krefeld das Publikum in Schwäbisch-Hall die Highlights aus klassischen wie neueren Stücken.

Sänger und Tänzer haben Mammutarbeit verrichtet

Die Sänger in Originalkostümen, die live zu hören waren, brachten das Flair der Ohrwürmer wie "Memory" aus "Cats" oder "Don’t Cry For Me Argentina" aus "Evita" gefühlvoll über die Bühne, über die sich der Transvestit aus der "Rocky Horror Show" sogar ins leicht erschrockene Publikum schwang.

Die Orchesterbegleitung wurde eingespielt, das magere Standard-Bühnenbild durch Lichteffekte ergänzt. Die sechs Sänger des Abends - Mona Graw, Julia-Stephanie Raich, Agnes Heiter, Mikkel Westergaard, Chris Coras und Zsolt Hegyi - sowie das achtköpfige Tanzensemble mussten hingegen Mammutarbeit verrichten. Der schnelle Szenen- und Kostümwechsel und die jeweils veränderte Stimmlage verlangten ebenso wie das nahtlose Hineinfinden in die jeweils nächste Rolle dem Team sehr viel ab.

Die Zuhörer genossen Szenen und Melodien aus zahlreichen schon lange bekannten Musicals wie "Cats", "Hair", "Elisabeth", "Mamma Mia" oder "Cabaret", aber auch aus neueren Werken wie "König der Löwen", "Tarzan" oder "Ich war noch niemals in New York".

Die "Nacht der Musicals" hat gezeigt, wie viele Melodien der letzten Jahrzehnte in den Köpfen der Menschen präsent sind, wenn die Sänger sie auf der Bühne "anknipsen": Manche Besucher mussten an sich halten, nicht häufiger als einmal laut mitzusingen.

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