Schulpflegschaft nimmt Stellung zu Verwaltungsplänen.

Bismarckschule
Gehen in die Offensive: Jens Finkensiep (l.), Vorsitzender der Schulpflegschaft der Bismarckschule, und sein Stellvertreter Thomas Kirchhartz.

Gehen in die Offensive: Jens Finkensiep (l.), Vorsitzender der Schulpflegschaft der Bismarckschule, und sein Stellvertreter Thomas Kirchhartz.

Dirk Jochmann

Gehen in die Offensive: Jens Finkensiep (l.), Vorsitzender der Schulpflegschaft der Bismarckschule, und sein Stellvertreter Thomas Kirchhartz.

Krefeld. Erleichtert, aber nur bedingt beruhigt ist die Schulpflegschaft der Bismarck-Grundschule. Vorsitzender Jens Finkensiep und Stellvertreter Thomas Kirchhartz haben aus der Presse erfahren, dass die zunächst geplante Auslagerung eines Jahrgangs ins Moltke-Gymnasium wieder zurückgenommen wurde. Stattdessen soll nun ein PC-Raum in ein Klassenzimmer umgewandelt werden.

„Mit dieser Entscheidung ist unser wichtigstes Ziel, Unterbringung aller Schüler am Standort Bismarckschule, für das kommende Schuljahr gesichert. Und auch mit dem Beschluss, im Sommer vier Eingangsklassen (Vierzügigkeit) einzurichten, können wir leben – aber nur für ein Jahr“, sagten die beiden gestern im Pressegespräch. „Unsere Schule hat einige Probleme, das Raumproblem ist das größte. Noch einmal kann die Schule nicht vier Eingangsklassen aufnehmen.“

Finkensiep und Kirchhartz nennen zwei Punkte, die auf einer außerordentlichen Schulkonferenzsitzung (Eltern- und Lehrervertreter) einstimmig bestätigt wurden: „Unter den gegebenen Umständen können an der Bismarckschule ab Sommer 2015 maximal drei Eingangsklassen aufgenommen werden. Vor dem Hintergrund des unvermeidlichen Rückbaus des maroden und derzeit behelfsmäßig ertüchtigten Zwei-Raum-Pavillons kann eine geordnete Dreizügigkeit plus umfangreiches Betreuungsangebot mittelfristig nur durch entsprechende Ersatzbaumaßnahmen (mindestens vier Klassenräume) gewährleistet werden.“

Die beiden wünschen sich eine frühzeitigere und engere Einbindung in Entscheidungsprozesse. Sie wollen nicht alles nur aus der Zeitung erfahren. Und sie fragen sich, warum bei den vielen Anmeldungen zum Sommer nicht auch Abweisungen vorgenommen worden sind: „Denn diese Vierzügigkeit verschärft unsere Raumprobleme.“

Zwischenzeitlich hatte die Krefelder FDP vorgeschlagen, für die Finanzierung eines neuen Pavillons und eines neuen Klassenraumes Mittel aus der Schulpauschale zu nutzen. Von der Nutzung des PC- als Klassenraum rät die FDP ab.

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