Die WZ begleitet acht Auszubildende der Firma Fressnapf jetzt ein Jahr lang durch die Ausbildung.

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Start bei Fressnapf: Franzsika Weber (Ausbildungsleiterin, 2.v.r.) und die Auszubildenden freuen sich mit Dagmar Groß (Redaktionsleitung WZ Krefeld, r.) und Rainer Grabis (Leitung Aboverkauf, l.) auf das Projekt.

Start bei Fressnapf: Franzsika Weber (Ausbildungsleiterin, 2.v.r.) und die Auszubildenden freuen sich mit Dagmar Groß (Redaktionsleitung WZ Krefeld, r.) und Rainer Grabis (Leitung Aboverkauf, l.) auf das Projekt.

Andreas Bischof

Start bei Fressnapf: Franzsika Weber (Ausbildungsleiterin, 2.v.r.) und die Auszubildenden freuen sich mit Dagmar Groß (Redaktionsleitung WZ Krefeld, r.) und Rainer Grabis (Leitung Aboverkauf, l.) auf das Projekt.

Krefeld. Gespräche mit Kunden, Franchise-Partnern oder auf Messen – wer über das aktuelle Geschehen auf dem Laufenden ist, der ist für solche Situationen gewappnet. Denn wer Zeitung liest, kann mitreden. „Das ist auch ein Grund für uns, bei dem Projekt Azubi Abo dabei zu sein“, sagt Franziska Weber, Ausbildungsleiterin der Firma Fressnapf. Acht Auszubildende zum Groß- und Außenhandelskaufmann nehmen jetzt an dem Projekt teil. Weitere Unternehmen in der Region folgen in den nächsten Wochen.

Wesentlicher Bestandteil des Projektes: Die Ausbildungsbetriebe melden die Teilnehmer an. Die Auszubildenden erhalten die Westdeutsche Zeitung für ein Jahr. Bei der Lektüre werden die jungen Leute individuell begleitet. Sie bekommen dazu medienpädagogisch aufbereitetes Projektmaterial, das vom Mediaconsulting Team Dortmund konzipiert wurde.

Wer regelmäßig Zeitung liest, wird klüger. Das haben Wissenschaftler in unterschiedlichen Studien herausgefunden. Nicht nur ein Wissenszuwachs an Allgemeinbildung, bei der Rechtschreibung oder der Medienkompetenz ist festzustellen, auch bei Problemlösungen und in Mathematik. Auszubildende, die an solchen Projekten teilnehmen, haben zudem bessere Abschlüsse als Nicht-Leser.

Wissenschaftliche Begleitung mit regelmäßigen Befragungen

Das WZ-Projekt wird ebenfalls wissenschaftlich begleitet. Das Mediaconsulting Team führt dazu die Begleitforschung durch: Monatlich wird ein Quiz an die Teilnehmer verschickt. Zum Projektbeginn und am Ende werden die Teilnehmer befragt – auch zum Mediennutzungsverhalten.

„Da wurde mir bewusst, dass ich mich bisher hauptsächlich übers Radio informiere. Wenn mich etwas besonders interessiert, dann schaue ich es im Internet nach. Das ändert sich jetzt bestimmt“, sagt Auszubildende Tanja Andrä. Sie erhofft sich von dem Projekt, künftig Zusammenhänge besser verstehen zu können. Auch Henning van Wershofen ist gespannt, inwieweit sich sein Allgemeinwissen verbessert.

Das Projekt „Azubi Abo“ erweitert die Lese-, Sprach- und Medienkompetenz sowie die Wissensbasis in Bezug auf politische, wirtschaftliche und regionale wie lokale Themen.

Die Teilnehmer erhalten medienpädagogisch aufbereitetes Projektmaterial, in dem beispielsweise erläutert wird, wie man schnell und effektiv die Zeitung liest und wie die Westdeutsche Zeitung aufgebaut ist.

Haben Sie Fragen zu dem Projekt? Wollen Sie Ihre Auszubildenden anmelden? Dann wenden Sie sich an Rainer Grabis, Telefon 0211/ 8382 2245.

„Es gibt viele Gründe, die für das Zeitunglesen sprechen. Es hilft auch im Privaten, wenn man zum Beispiel einen Kinobesuch plant – ohne viele Klicks“, sagt Redaktionsleiterin Dagmar Groß.

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