Der 1975 gestorbene Künstler arbeitete zurückgezogen auf dem Wilhelmshof.

Krefeld. Am Sonntag endete im Museum Burg Linn die Sonderausstellung „Die Zeitung in der Künstlerkarikatur“. Doch die nächste Ausstellung ist in Vorbereitung. Das Haus widmet dem Krefelder Maler Wilhelm Brandenburg eine Ausstellung. Das Werk des Künstlers (1889 - 1975) umfasst etliche Bilder mit Krefelder Motiven. Einige davon sind bereits Bestandteil der Museumssammlung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte Brandenburg mehr oder weniger zurückgezogen auf dem Wilhelmshof, beteiligte sich aber an zahlreichen Ausstellungen. Heute ist der Maler fast vergessen, seine Arbeiten sind weit verstreut. Die Ausstellung (20. Februar bis 29. Mai) versucht, einen Überblick mit kritischer Auseinandersetzung zu geben.

Interessant klingt das Thema einer Sonderausstellung im Museum an der Rheinbabenstraße, die vom 19. Juni bis 18. September geplant ist: „Not macht erfinderisch – Einfälle für Abfälle“. Kreatives Recycling in der Dritten Welt zeigt Parallelen zur Alltagskultur der Nachkriegsjahre in Deutschland auf. Einfallsreich sind die Erzeugnisse aus Müll – die Fotos und Exponate stammen vom Pädagogen Hans Schmidt.

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