Mine Berdermann hat großen Erfolg mit kleinen Hip-Hop-Tänzern.

Die Freude am Hip-Hop sieht man den sieben kleinen Tänzerinnen von Mine Berdermanns Tanzschule an, auch wenn das ein oder andere Turnier mal nicht so erfolgreich verläuft.
Die Freude am Hip-Hop sieht man den sieben kleinen Tänzerinnen von Mine Berdermanns Tanzschule an, auch wenn das ein oder andere Turnier mal nicht so erfolgreich verläuft.

Die Freude am Hip-Hop sieht man den sieben kleinen Tänzerinnen von Mine Berdermanns Tanzschule an, auch wenn das ein oder andere Turnier mal nicht so erfolgreich verläuft.

Dirk Jochmann

Die Freude am Hip-Hop sieht man den sieben kleinen Tänzerinnen von Mine Berdermanns Tanzschule an, auch wenn das ein oder andere Turnier mal nicht so erfolgreich verläuft.

Krefeld. Fünf, sechs, sieben, acht - und schon fliegen die Arme in die Luft, die kleinen Hip-Hop-Tänzerinnen der Mini-Con-Action machen Sprünge und setzen sich gekonnt in Pose. Die sieben Mädchen zwischen neun und elf Jahren sind im vergangenen Monat Westdeutsche Meister im Hip-Hop geworden. Am Samstag haben sie an der Gesamtdeutschen Meisterschaft in Hannover teilgenommen, leider mit weniger Erfolg.

Sie belegten den neunten Platz von 17 teilnehmenden Gruppen und verpassten damit ganz knapp die Qualifikation für die Europameisterschaft in Amsterdam. "Die Jury überlegt aber noch, ob sie eine Ausnahme macht, weil die Mädchen zuvor immer sehr gute Leistung gebracht haben, nur diesmal eben nicht", erklärt Trainerin Mine Berdermann.

"Zuckerbrot und Peitsche" - das Erfolgsrezept der Trainerin

Von der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft hatte sich Mini-Con-Action mehr erhofft: zweimal die Woche trainieren sie mindestens drei Stunden in der Tanzschule Mine-Sports. Die Trainerin ist dabei mindestens genauso ehrgeizig wie die kleinen Tänzerinnen. "Wie heißt es so schön? Zuckerbrot und Peitsche, das ist meine Methode", sagt die 34-Jährige lachend. Sie gibt zu, dass sie sehr autoritärsei, aber sie versuche immer, Kritik und Lob in der Waage zu halten.

"Das wichtigste ist, dass die Mädchen Spaß haben, dann zeigen sie auch die beste Leistung". Die Freude sieht man den Mädels an, wenn sie Tanzschritte in schneller Abfolge zeigen und dabei über beide Ohren strahlen.

"Mir gefällt Hip-Hop so gut, weil man lockere Klamotten tragen kann und wir auf der Bühne stehen", verrät die neunjährige Pia, die schon mit zweieinhalb Jahren mit dem Tanzen begonnen hat. "Pia nenn ich auch gerne unsere Rampensau, wie eigentlich alle aus der Gruppe", sagt die Trainerin. "Auf der Bühne sind die Mädels so cool, als wenn sie nie etwas anderes tun würden". "So ein Kribbeln im Bauch habe ich aber schon vor den Auftritten", gibt Giulia (9) offen zu.

Die Mini-Con-Action-Truppe ist eine Wettkampfgruppe aus sieben Mädchen, die eigens für Meisterschaften trainiert.

Die Tanzschule von Mine Berdermann, mine-sports, gehört dem TAF-Verband (The Actiondance Federation Germany) an.

Auf der Deutschen Hip-Hop-Meisterschaft holte sich der dreifache Westdeutsche Meister Gianluca Sancillo den Meistertitel im Junior Solo.

Dementsprechend groß war die Enttäuschung nach dem mäßigen Erfolg bei der letzten Meisterschaft. "Aber vielleicht tut den Mädels das auch gut, dann geben sie sich mehr Mühe", meint Berdermann. Jetzt wird erstmal fleißig weiter trainiert. Den Spaß am Hip-Hop haben die kleinen Tänzerinnen auf jeden Fall nicht verloren. "Und beim nächsten Turnier beweisen sie auch wieder, was für Rampensäue sie wirklich sind", lautet Berdermanns klare Ansage.

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