Der Krefelder ist mit seiner „Elessar“ inzwischen in Papua Neuguinea angekommen.

Aktuelle Bilder von seinen Etappen hat Andreas Franke auf seiner Internet-Seite veröffentlicht.
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Franke, Bild 1 von 2

Aktuelle Bilder von seinen Etappen hat Andreas Franke auf seiner Internet-Seite veröffentlicht.

Krefeld. Seekrankheit, teurer Rum, Fische die sich mit Nudeln fangen lassen – für den Weltumsegler Andreas Franke hat der Südpazifik zwischen den Marquesas und den Cookinseln einige Überraschungen parat. Inzwischen hat der Krefelder längst die Segel für eine neue Etappe gesetzt und ist in Port Moresby auf Papua Neuguinea eingetroffen. Wir haben wieder einen Blick in sein Logbuch geworfen (gekürzt):

 

16. 10.Wir sind von den Cook Islands nach Niue gestartet. Nach 24 Stunden mussten wir allerdings wegen einer Sturmwarnung wieder umkehren. Die Ausläufer haben wir allerdings noch mitbekommen. So kamen wir dann erst am

 

25. 10.in Niue an, einem der kleinsten Staaten der Welt, der aber auf dem größten Korallenhaufen der Welt existiert. Ein Land, das Münzen prägt, die auf der einen Seite die Queen zeigen und auf der anderen Micky-Mouse- oder Star-Wars-Figuren. Auf Niue haben wir uns Scooter geliehen und die verschiedenen tollen Buchten und Höhlen erkundigt. Im „Washaway-Café“ trinkt der Premierminister sonntags seinen Kaffee (leider nicht angetroffen).

 Andreas Franke arbeitete als Marketing-Leiter bei der AOK in Krefeld. Mit 59 Jahren ging er in Altersteilzeit. Sein Ziel: einmal um die Welt segeln. Seit dem 4. Mai 2013 ist er unterwegs.

 

 Das ist der Name der Jacht. Sie wurde 1995 gebaut und ist rund 13 Meter lang. Mitsegler sind jederzeit willkommen. Gästen stehen zwei Kajüten mit jeweils zwei übereinanderliegenden Kojen zur Verfügung. Das Schiff hat (ohne Salon) neun Schlafplätze. Kontakt über
www.sy-elessar.com
facebook.com/sailing.elessar

 

11. 11.Während Ihr den Beginn der 5. Jahreszeit feiert, sind wir nach einer Zwischenstation auf Tonga in Fiji angekommen. Wir liegen hier im Royal Suva Yacht Club – na ja! Gerade haben wir beschlossen, die Salomonen nicht anzulaufen, sondern sondern von Vanuatu aus direkt nach Papua Neuguinea zu segeln. Für die Solomon Islands wird ein erhöhtes Zyklon-Risiko angesagt und dem wollen wir aus dem Weg gehen. Morgen geht es erst mal nach Nadi an der Westküste, dann zur Yasawua Gruppe (Fiji) und von dort nach Vanuatu.

25. 11.Wir sind in Vanuatu angekommen und sind hier das einzige Segelboot – alle anderen sind schon in hurrikan-sicheren Gebieten. Wir haben heute unser Rigg verstärkt und werden in den nächsten Tagen über das Korallenmeer nach Papua Neuguinea starten, wo wir hoffentlich erst mal sicher sind. Das sind wieder 2200 km nur Ozean. Und diesmal auch die Gefahr von Zyklonen. 8 Tage werden wir für die Überfahrt nach Papua brauchen.

17.12.Wir sind in Port Moresby auf Papua Neuguinea angekommen. Die Fahrt bis war geprägt von „wenig Wind“. Zuerst sind wir Tagula angelaufen. Sind aber direkt weiter, da es dort Krokodile gibt, also nix mit Schwimmen! Dann haben wir in Samarai, einer kleinen Insel an der Südostspitze einklariert und das war eine echte Überraschung: sehr schöne Insel, total nette und hilfsbereite Leute. Felix (verantwortlich für Zoll, Einwanderung und Quarantäne in einer Person) hat alles arrangiert. Von hier aus 15 Seemeilen weiter und wieder vor einer kleinen Insel geankert: Wieder total freundliche Leute, die uns Papayas schenken.

Mit Segeln war es auf dieser Etappe nicht so viel: Fast die ganze Zeit lief der Motor mit, außer bei einem schweren Gewitter, das über uns hinweg zog. Blitz und Donner um uns herum. Unterwegs begegnen wir einer schwimmenden Insel. Jetzt sind wir in Port Moresby und haben erstmals wieder Internet und stabilen Empfang. Red

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