Nach der Verfolgungsjagd ist der Täter noch nicht identifiziert.

Der Täter bei der Verfolgungsjagd durch das nächtliche Krefeld, aufgenommen mit einer Videokamera der Polizei.
Der Täter bei der Verfolgungsjagd durch das nächtliche Krefeld, aufgenommen mit einer Videokamera der Polizei.

Der Täter bei der Verfolgungsjagd durch das nächtliche Krefeld, aufgenommen mit einer Videokamera der Polizei.

Der Täter bei der Verfolgungsjagd durch das nächtliche Krefeld, aufgenommen mit einer Videokamera der Polizei.

Krefeld. Nach der wilden Verfolgungsjagd durch Bockum, bei der ein Polizeibeamter am Mittwochabend auf den Fluchtwagen geschossen hatte, ist die Identität des Fahrers noch nicht geklärt.

Spezialisten haben den hinter einer Hecke an der Grotenburgstraße zurückgelassenen Opel Astra mittlerweile untersucht und Spuren gesichert. Diese werden nun ausgewertet.

Die Staatsanwaltschaft hat 1500 Euro Belohnung zur Ergreifung des Täters ausgelobt. Seit der Wagen am 27. Oktober an einer Tankstelle in Gelsenkirchen gestohlen wurde - der Besitzer zahlte gerade die Tankrechnung -, sind mit dem dunkelroten Opel 18000 Kilometer zurückgelegt worden.

Bei sage und schreibe 18 Straftaten, darunter viele Tankbetrügereien, ist seither das Kennzeichen des Autos abgelesen worden. Die Tatorte erstrecken sich von Krefeld über das Ruhrgebiet bis nach Essen. "Der Mann hat mehr als 6000 Kilometer im Monat zurückgelegt. Es scheint sich um einen sehr mobilen Täter zu handeln", sagt Gerd Hoppmann, Leiter der Ermittlungskommission.

Die sucht den Täter wegen einer versuchten Tötung, da er bei der Flucht offenbar einen Polizisten am Kaiserplatz gezielt überfahren wollte. Weil sich im Wagen keine Kleidungsstücke fanden, glauben die Ermittler, dass der Unbekannte irgendwo einen festen Wohnsitz hat.

Er soll zwischen 30 und 40 Jahren alt, etwa 1,80 Meter groß und kräftig bis korpulent sein. Der Mann hat kurzes dunkles Haar. Hinweise an die Polizei unter Telefon (02151) 63 40.

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