FDP-Wahlkampfshow mit prominenten Gästen

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Guido Westerwelle ist voll des Lobes für die Krefelder Kandidatinnen Joana Horch und Kerstin Jensen (v.r.) – dazwischen Andreas Pinkwart.

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Krefeld. Das war die perfekte Welle - zumindest für die FDP-Anhänger, die am Donnerstagabend ins Seidenweberhaus gekommen waren, um bei der Wahlkampfveranstaltung der Liberalen den Parteichef Guido Westerwelle in seinem Element zu erleben.

Der lobte zunächst die lokalen Kandidaten und erläuterte dann mit gewohnt spitzer Zunge, warum man die FDP, aber bitte ja nicht die SPD, die Grünen oder gar die Linken wählen sollte. "Hamsterfindungs- oder Handwerkergründungsprämie - darum geht es auf den Punkt gebracht am 9. Mai", so seine Zusammenfassung.

Die Wahl sei auch eine Frage der Geisteshaltung und die laute bei der FDP nicht "von der Einheitsschule bis zur Einheitsrente", sondern "Leistung muss sich lohnen" und "Privat vor Staat": Der Sozialstaat müsse sich auf die wirklich Bedürftigen konzentrieren und auf seine Hoheitsaufgaben. Dann bliebe Geld für die Investition in die Zukunft: "Die liegt zwischen den Ohren, deshalb investieren wir in Bildung und nicht rückwärtsgewandt in Kohleförderung", so Westerwelle

Das Thema Bildung zog sich auch durch die Beiträge der anderen Redner. Landesvorsitzender Andreas Pinkwart warnte zudem vor den Linken als "extremistischer Partei". Bezirkschef Dietmar Brockes gab ein eindeutiges Bekenntnis zum Industrie- und Chemiestandort Krefeld/Niederrhein ab.

Für kurzfristige Unruhe hatte vor der Veranstaltung ein Sprengstoff-Spürhund gesorgt, der im Seidenweberhaus angeschlagen hatte. Das Haus wurde geräumt und durchsucht. Doch es fand sich nichts.

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