Noch bis Juli kann man sich anmelden. Die FDP hat sich noch nicht entschieden.

Gregor Kathstede (u.l.) hat zum letzten Mal die Schornsteinfeger als Glücksboten für das neue Jahr empfangen. Er tritt nicht mehr an.
Gregor Kathstede (u.l.) hat zum letzten Mal die Schornsteinfeger als Glücksboten für das neue Jahr empfangen. Er tritt nicht mehr an.

Gregor Kathstede (u.l.) hat zum letzten Mal die Schornsteinfeger als Glücksboten für das neue Jahr empfangen. Er tritt nicht mehr an.

Otto Fricke (FDP)

Thorsten Hansen (Grüne)

Peter Vermeulen (CDU)

Frank Meyer (SPD)

Stadt, Bild 1 von 5

Gregor Kathstede (u.l.) hat zum letzten Mal die Schornsteinfeger als Glücksboten für das neue Jahr empfangen. Er tritt nicht mehr an.

Krefeld. Die Führung der großen Parteien hat sich schon auf die Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl im September festgelegt. Die SPD-Spitze hat Frank Meyer bereits im Oktober 2013 auf den Schild gehoben. Die CDU will – nachdem Amtsinhaber Gregor Kathstede nicht mehr antritt – Peter Vermeulen ins Rennen schicken. Offiziell indes liegen dem Wahlamt bisher nur zwei Vorschläge vor: „Die Partei“ und ein Einzelbewerber.

Das liegt einerseits daran, dass die Parteien ihre Kandidaten noch gar nicht offiziell nominiert haben, oder sich andererseits – so wie die FDP – noch nicht entschieden haben, ob sie einen eigenen Kandidaten aufstellen wollen.

Die Liberalen wollen erst die Kandidaten der anderen Parteien kennen lernen, bevor sie sich entscheiden, ob sie einen eigenen Kandidaten aufstellen. Frank Meyer (SPD) hat sich bereits vorgestellt. Peter Vermeulen (CDU) ist heute in der erweiterten FDP-Fraktion zu Gast. Und mit Thorsten Hansen von den Grünen ist man verabredet, sagt FDP-Chef Joachim C. Heitmann.

FDP könnte sich vorstellen, Otto Fricke ins Rennen zu schicken

Immer wieder taucht im Zusammenhang mit dem Thema OB-Wahl und FDP der Name Otto Fricke auf. Der bekannte ehemalige Bundestagsabgeordnete aus Uerdingen wäre zu einer Kandidatur bereit, wenn sich eine breite Basis findet, die ihn unterstützt, sagt Heitmann. Dies könne zum Beispiel auch eine Bürgerinitiative sein. Er und seine Parteifreunde würden sehr häufig auf Fricke angesprochen, der ganz offensichtlich eine guten Ruf in der Stadt besitze.

Davon unabhängig habe man sich aber mit Fricke geeinigt, dass man erst die Gespräche mit den anderen Kandidaten auswerten will und sich dann entscheidet, ob er in das Rennen geht – voraussichtlich im März, sagt Heitmann.

Je mehr Bewerber antreten, desto unwahrscheinlicher wird eine Entscheidung im ersten Wahlgang am 13. September. Denn dafür ist eine absolute Mehrheit nötig. Andernfalls wird es zwei Wochen später eine Stichwahl geben. Gewählt wird der neue Oberbürgermeister bis 2020. Dann sollen Rat und Stadtspitze wieder an einem gemeinsamen Termin gewählt werden.

Offiziell liegen dem Wahlamt derzeit erst zwei Vorschläge vor. Uwe Döhnert will als Einzelkandidat antreten, „Die Partei“ will Michael Heepen ins Rennen schicken. Die Grünen werden am 21. Januar in einer Mitgliederversammlung darüber entscheiden, ob sie dem Vorschlag der Parteispitze folgen wollen, Thorsten Hansen ins Rennen zu schicken.

Auch Meyer und Vermeulen müssen sich der Basis stellen

Die CDU-Basis wird am 31. Januar abstimmen, ob sie dem vom Vorstand nominierten Kandidaten Peter Vermeulen das Vertrauen ausspricht. Und auch die SPD-Basis hat sich offiziell noch nicht für den Kandidaten Frank Meyer ausgesprochen. Dies soll im Februar passieren. In allen Fällen gilt dies jedoch als reine Formsache.

Zumal die Kandidaten auch noch Zeit haben. Die Vorschläge müssen erst bis zum 21. Juli beim Wahlamt vorliegen. Zeit genug also für die FDP und auch andere Parteien, um noch weitere Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt ins Spiel zu bringen.

Leserkommentare (5)


() Registrierte Nutzer