Um den Patienten den Aufenthalt in Alexianer und Helios so angenehm wie möglich zu machen, wird viel getan.

Um den Patienten den Aufenthalt in Alexianer und Helios so angenehm wie möglich zu machen, wird viel getan.
Schwester Sabrina Süssner schmückt den Baum der Geriatrie-Station.

Schwester Sabrina Süssner schmückt den Baum der Geriatrie-Station.

Das ist Weihnachten im Alexianer Krankenhaus. (v.l.) Hildegard Hülsmann, Stationsleiterin Saskia Schobert, Anne Backes, Schwester Kathrin Isermann und Marlies Geiling.

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Schwester Sabrina Süssner schmückt den Baum der Geriatrie-Station.

Süd. Im Alexianer Krankenhaus sieht man derzeit viel Kunstschnee, Lichterketten und Tannenbäume. Jedes Jahr lasse sich das Krankenhaus neue Ideen für die Gestaltung der Räumlichkeiten einfallen, berichtet Pressereferent Frank Jezierski. Auch im Helios Klinikum werden die Stationen mit Adventsgestecken und kleinen Weihnachtsbäumen geschmückt. Am Haupteingang ist ein großer, festlich geschmückter Tannenbaum aufgestellt. Beide Krankenhäuser setzen alles daran, den Patienten trotz Krankheit ein schönes Fest zu bereiten.

Hildegard Hülsmann, Patientin der geriatrischen St. Josef-Station des Alexianers, befindet sich momentan in Behandlung und verbringt die Feiertage zum Teil im Krankenhaus. Heiligabend wird sie von ihrer Tochter abgeholt und darf einige Stunden mit der Familie verbringen. Dort wird jedes Jahr Fondue gegessen. Den ersten Weihnachtstag verbringt sie im Alexianer, den zweiten wieder mit ihren Kindern. Bei ihrem Sohn gib es die traditionell Rinderrouladen. „Von ihm bekomme ich einen Sessel geschenkt, der total gemütlich ist und schon bei mir zuhause steht“, freut sie sich.

Marlies Geiling befindet sich ebenfalls in stationärer Behandlung und hofft auf ein Weihnachten im Kreis der Familie. Noch ist unklar, ob sie Heiligabend bei ihrer Tochter feiern darf, dies wird sich erst nach einem Arztgespräch herausstellen. Marlies Geiling hofft darauf, dass sie das traditionelle Raclette-Essen nicht verpasst.

Auch das Helios Klinikum ermöglicht es den Patienten, bei denen es aus ärztlicher Sicht vertretbar ist, Weihnachten zuhause bei ihren Familien zu verbringen. Die Therapie wird nach den Festtagen fortgesetzt. „Viele Patienten, die nicht entlassen werden können, bekommen aber auch Besuch von ihren Angehörigen“, berichten die Pressesprecher des Krankenhause , Valentin Riemer und Marina Dorsch. „Es gibt eine weihnachtliche Menüauswahl und kleine Aufmerksamkeiten auf den Essenstabletts“, erzählen sie weiter. Im Alexianer erwarten die Patienten „ganz besondere Abendessen, Ente beispielsweise. Die Küche achtet besonders darauf, dass die Speisen schön angerichtet sind“, so Saskia Schobert, Leitung der Station St. Josef. Frank Jezierski ergänzt: „Auf gutes Essen legen wir viel Wert. Es kann auch mal Wild aufgetischt werden“.

Säckchen mit Süßigkeiten und Schokonikoläuse für Patienten

Die kleinen Patienten der Helios-Kinderklinik bekommen zusätzlich alle ein Säckchen mit Süßigkeiten und viel Besuch, beispielsweise von ehemaligen und aktiven Sportlern. Auch den Alexianer-Patienten soll durch Schokonikoläuse ein Lächeln ins Gesicht gezaubert werden.

Am Heiligabend spielt die Geriatrie-Station des Alexianers Weihnachtsmusik. Die Patienten sind eingeladen, gemeinsam die Weihnachtsmesse im Fernsehen anzuschauen. Tradition ist es ebenfalls, dass sich Pfarrer Michael Prietz in das Krankenhaus begibt und dort für Gespräche bereitsteht.

Im Helios Klinikum findet sowohl ein evangelischer Gottesdienst als auch eine Christmette statt. Die Krankenhaus-Seelsorge lädt unter dem Titel „Heiligabend nicht alleine sein“ alle Trauernden zu Kartoffelsalat und Würstchen in den „Raum der Stille“ ein. Allen Mitarbeitern, die am 24. Dezember arbeiten, überreicht die Geschäftsleitung ein symbolisches Dankeschön. Unter ihnen wird an den Feiertagen Kuchen gebacken, eine Kleinigkeit mitgebracht und soweit es möglich ist, gemeinsam Weihnachten gefeiert.

Marina Dorsch erzeugt ein schönes Bild der Schichten an Feiertagen: „Als Klinik mit Geburtshilfe erleben wir Jahr für Jahr, dass über die Festtage ’Christkinder’ zur Welt kommen. Das ist immer ein besonderer Moment.“

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