Anlage wurde binnen zwei Monaten für 70.000 Euro umgestaltet.

Krefeld. Nach gut zwei Monaten Bauzeit erscheint der Kinderspielplatz an der Weggenhofstraße in seinem neuen Gewand. Er wurde 1965 im Zuge des Neubaus des benachbarten Hochhauses angelegt, verbunden mit einer kleinen Grünverbindung von der Weggenhofstraße zur Inrather Straße.

Bis auf den Austausch von maroden Spielgeräten stellte sich der Spielbereich noch genauso dar wie vor 45 Jahren. Durch das vorhandene Grün war der Spielplatz stark eingewachsen und schwer einsehbar, sodass es hier immer wieder zu Konflikten kam.

Die Bepflanzung wurde zurückgenommen, die Spielfläche wird nun heller und freundlicher wahrgenommen. Die strenge und klare Formensprache des Entwurfes können die Bewohner des benachbarten Hochhauses in ihren höher gelegenen Wohnungen aus der Vogelperspektive gut wahrnehmen. Der unkomfortable Eingangsbereich wurde in seiner Aufenthaltsqualität verbessert. Zukünftig wird der Spielplatz über einen kleinen Platz mit Sitzmöglichkeiten erreichbar sein.

Der Platz unterteilt sich in zwei Bereiche: Der Kleinkindbereich bildet einen Schwerpunkt des neugestalteten Spielplatzes, da ein benachbarter Kindergarten diesen zukünftig mitnutzen möchte. Neben einem Sandkasten mit Spielhäuschen und Drehtisch werden eine Doppelwippe, Balancierbalken und ein Kinderkarussell angeboten. Daneben laden zwei Sitzplätze zum Verweilen ein. Gepflasterte Wege bieten sich als Rundparcour an. Eine Rasenfläche schafft Raum für Bewegungsspiele. In einem neu aufgestellten Container können die Spielplatzpaten Spielzeug sicher deponieren.

Niedriger Zaun trennt den Platz vom öffentlichen Weg ab

Die hintere Rasenfläche mit einer Doppelschaukel und einem Kletterspielgerät wird die älteren Kinder anlocken. Die alte Bepflanzung wurde durch niedrige Blütensträucher ausgetauscht. Zukünftig trennt ein niedriger Zaun den Spielplatz vom öffentlichen Weg ab.

Insgesamt wurde der Spielplatz für 70.000 Euro umgestaltet. Mit 80 Prozent wurde er durch das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Projektes Stadtumbau West gefördert. Dabei handelt es sich um ein Bund-Länder-Programm, mit dem den negativen Auswirkungen des demographischen und wirtschaftlichen Wandels in den westdeutschen Kommunen begegnet werden soll. Red.

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